Mann wirft Auto auf die Straße

Scherz in Salzburg

 

Mann wirft Auto auf die Straße

Einen Faschingsscherz der anderen Art hat sich am Faschingsdienstag der Extremsportler Franz Müllner in der Stadt Salzburg erlaubt: Der Muskelmann fuhr mit einem Auto beim Hotel Sacher vor, kippte einen davor geparkten Wagen auf die Straße aufs Dach, parkte danach sein Fahrzeug in die so frei gewordene Parklücke und ging seelenruhig ins Hotel auf einen Kaffee. Am Mittwoch entschuldigte er sich via Aussendung bei allen, die dies nicht als Scherz verstanden hatten.

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Etwa die Polizei, die über den Gag nicht vorher informiert worden war. Diese ging nach Anrufen von einem Unfall mit Verletzten aus. Nach der Befragung von Zeugen wurde der Kaffee trinkende Kraftlackel festgenommen und auf die Rathaus-Wache gebracht, wo er aber nach kurzer Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Ihn erwartet nun eine Anzeige.

Stau
Wenig Verständnis für den Scherz dürften auch Tausende Verkehrsteilnehmer gehabt haben, die wegen der Aktion unfreiwillig im Stau stehen mussten: Aus dem umgekippten Auto waren Öl und Treibstoff ausgeflossen, so dass die Feuerwehr ausrücken und die Straße 20 Minuten gesperrt werden musste. Allein 70 Busse mit über 10.000 Fahrgästen waren davon betroffen. "Wir werden prüfen, ob wir uns schadlos halten können", kündigte Stadtbus-Chef Gunter Mackinger an.

"Ich möchte mich hiermit bei allen, die sich durch meine Aktion persönlich angegriffen fühlen, entschuldigen. Es tut mir Leid", entschuldigte sich der Salzburger am Aschermittwoch und versprach eine wohltätige Aktion.

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