Sieht so die neue Wiener Bim aus?

Wien

Sieht so die neue Wiener Bim aus?

Jetzt ist fix: Die Wiener Linien schreiben einen Auftrag für 120 bis 150 neue Niederflur-Straßenbahnen aus -Auftrags-Wert: 415 Millionen Euro. Damit sind die Tage der ULF, hergestellt von Siemens, gezählt. Die Option, ohne Ausschreibung 120 weitere ULFs von Siemens nachzubestellen, schlagen die Wiener Linien aus.

Neues Modell soll billiger und flexibler sein
1997 ratterte die erste ULF (steht für "Ultra Low Floor") über Wiens Straßenbahnschienen. Von Beginn an plagten das Modell Kinderkrankheiten. Immer wieder wurde bei den Modellen teuer nachgebessert und nachgerüstet. Noch 2009 kritisierte das Kontrollamt die langen Reparaturaufenthalte. Ein Viertel der Bims stand regelmäßig in der Werkstatt. Auch mit den steigenden Öffi-Nutzer-Zahlen kommt die ULF schlecht zurecht: Testweise wurden sogar schon Sessel ausgebaut, um mehr Leuten Platz zu bieten.

Bombardier schickt »Flexity«-Bim ins Rennen
Bombardier schickt als Konkurrenz für die ULF das Modell "Flexity" ins Rennen. Diese Bim ist unter anderem in Dublin, Marseilles und Berlin -hier sogar mit Fahrradmitnahme -im Einsatz. Bombardier will mit niedrigeren Wartungskosten punkten. Einsparungspotenzial laut internem Papier der Wiener Linien: 300 Millionen Euro über 30 Jahre gerechnet.

(ber, mag)

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