Vater und Tochter rodelten in den Tod

Liechtensteinklamm

© APA-FOTO: FRANZ NEUMAYR

Vater und Tochter rodelten in den Tod

Es hätte eine fröhliche Rodelfahrt werden sollen, doch diese endete für den Vater und seine Tochter tödlich. Der 36-jährige Holländer und seine dreijährige Tochter stürzten in die Klamm. Für die beiden Verunglückten kam jede Hilfe zu spät. Sie konnten nur mehr tot aus dem tiefen Graben geborgen werden, teilte die Polizei mit.

Väter warteten auf Kinder
Zwei holländische Familien waren im Bereich des Sulzaubauern im Ortsteil Niederuntersberg mit zwei Kindern, einem dreijährigen Mädchen und einem fünfjährigen Buben, rodeln. Während die Väter auf einer unterhalb der Wiese liegenden Straße standen, fuhren die beiden Kinder mit einem Plastikbob. Die Kleinen blieben immer im Bereich der Wiese.

Eine Familie ausgelöscht
Bei der letzten Fahrt geriet der Bob über die Straße in den angrenzenden Wald, wo ein Abbruch 60 bis 70 Meter steil in die Liechtensteinklamm abfällt. Die Väter versuchten noch, den Bob aufzuhalten, hatten aber keine Chance mehr. Der Bub verfing sich in den Ästen eines Baumes und konnte von seinem Vater geborgen werden. Der andere Urlauber versuchte seiner Tochter zu Hilfe zu kommen und stürzte selbst in die Tiefe, hieß es bei der Polizei.

Leichen von Bergrettung geborgen
Die Besatzung des Notarzthubschraubers Martin 1 konnte nur mehr den Tod der beiden Verunglückten feststellen. Die Mutter und das zweite Kind der Familie werden von der Rettung psychologisch betreut. Die beiden Toten wurden von der Bergrettung aus dem nur schwer zugänglichen Gelände geborgen.

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