Wiener (18) von Eisentor aufgespießt

Missliche Lage

Wiener (18) von Eisentor aufgespießt

Rettung aus höchst misslicher Lage in Wien-Döbling: Ein 18-Jähriger ist in der Nacht auf Sonntag beim Überklettern eines Kunstschmiedetors ausgerutscht - mit dramatischen Folgen. Die Zierspitzen der Eisentür bohrten sich etwa fünf Zentimeter tief in beide Oberschenkel des Burschen. Ein Passant, der die Hilferufe gehört hatte, alarmierte die Einsatzkräfte.

Der junge Mann hatte zuvor in Döbling eine private Geburtstagsfeier besucht. Warum er gegen 1.00 Uhr aus dem Garten eines fremden Einfamilienhauses in der Billrothstraße über das Grundstückstor hinausklettern wollte - oder was er dort drinnen gesucht hatte -, war zunächst ungeklärt. Der Bursch konnte noch nicht befragt werden. Fest steht, dass er nicht versucht hatte, in das Haus einzubrechen.

Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall regelrecht gepfählt. Die beiden Streifenpolizisten mussten den auf den Eisenspitzen steckenden, vor- und zurückwippenden Burschen stützen, damit ihn die Feuerwehrleute befreien konnten. "Davor wurde er bereits von einer Ärztin des Rettungsdienstes mit Schmerzmittel behandelt", berichtete die MA68. Die Feuerwehr setzte Spezialgerät ein: Mit einer hydraulischen Bergezange wurden Teile des Tores durchgeschnitten. Der Bursch wurde anschließend ins Spital gebracht, Lebensgefahr bestand keine.
 

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