Wir sind Weltmeister im Handtaschenweitwurf

Das sagen die Sieger

Wir sind Weltmeister im Handtaschenweitwurf

20 Nationen kämpften am Samstag um den Titel, aber an ihnen kam am Schluss keiner vorbei. Mit einer Gesamtweite von 92,81 Metern holte im deutschen Bottrop das österreichische Team um Software-Entwickler Andy Ruland (42)  den offiziellen Weltmeistertitel im Handtaschen-Weitwurf! Vor Frankreich und Deutschland!

Aber Handtaschen-Weitwurf?
„Wir wollten eine Sportart, die für Männer und Frauen gleichermaßen interessant ist“, erklärt WM-Organisator André Puchta im Gespräch mit ÖSTERREICH. Erlaubt: Handtaschen jeder Art mit einer Henkellänge von höchstens 70 Zentimetern, die höchstens zwei Kilo schwer sind. „Wir haben sogar einen Doping-Beauftragten, der kontrolliert, ob alles mit rechten Dingen zugeht“, so Puchta.

Neo-Weltmeister Ruland setzte übrigens auf eine kleine, kompakte Tasche (10 mal 5 Zentimeter) mit langem Henkeln. „Die habe ich mir extra für die Weltmeisterschaft gekauft!“ Das Ergebnis: Ein Wurf von 25 Meter! Gewinn: Ruhm, Ehre und das „Goldene Täschchen“. „Das werden wir im nächsten Jahr auf jeden Fall verteidigen“, verspricht Ruland.

Skurril übrigens: Keiner aus dem Viererteam, das jetzt für uns den WM-Titel holte, stammt tatsächlich aus Österreich. „Wir sind alle Deutsche, fühlen uns aber Österreich sehr verbunden!“, sagt Teamchef Ruland.

Dana Müllejans

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