Familie trauert

© TZ Österreich/Raunig

"Hier starb meine Schwester"

Sie wollte mit ihrem Auto am Stefanitag nur eine Spritzfahrt unternehmen, jetzt ist die 32-jährige Arbeiterin Andrea Moser aus Eisentratten bei Gmünd im Liesertal tot: Sie kam, wie berichtet, nur 200 Meter von ihrem Wohnhaus entfernt mit dem Pkw von der Straße ab. Der Wagen stürzte, sich mehrmals überschlagend, 120 Meter tief über ein steiles Gelände in einen Graben. Die Frau, die aus dem Auto geschleudert wurde, ist zufällig von ihrem Bruder Christian Moser, der auf einem Pirschgang war, schwer verletzt aufgefunden worden. Sie verstarb am späten Montagnachmittag im Klinikum Klagenfurt.

"Die Verletzungen von Andrea waren zu schwer“
Tiefe Trauer auch bei Christian Moser, der fest dar­an glaubte, dass seine Schwester, die stundenlang verletzt bei minus 10 Grad im Freien lag, doch noch überleben würde. Denn: "Die ersten Nachrichten aus dem Klinikum haben mich hoffen lassen“, so Christian Moser traurig. Er hatte seine Schwester vor Schmerzen wimmernd und zitternd vor Kälte am Montag gegen 7.30 Uhr neben dem Fahrzeugwrack im Schnee liegend aufgefunden. Aber gegen Abend dann die traurige Gewissheit, die Christian erschütterte: „Andrea ist verstorben, es tut uns leid, aber die Verletzungen waren zu schwer“, so die Nachricht, die er erhielt.

Eine kurze Spritzfahrt endete tödlich
Wie genau alles passierte, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. "Andrea hat sich gegen 22 Uhr von mir verabschiedet, um noch kurz eine Spritzfahrt zu machen“, so Christian Moser zu ÖSTERREICH. Wie sich herausstellen sollte, war dieser Abschied ein Abschied für immer.

Autor: Manfred Wrussnig
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