Baby-Katze aus Abflussrohr gerettet

In Niederösterreich

Baby-Katze aus Abflussrohr gerettet

Eigentlich wollte ein Bewohner aus Günselsdorf gerade von zu Hause wegfahren, als er am Dienstag plötzlich ein seltsames Geräusch im Garten vernahm. Es hörte sich nach einer Katze an, die laut miaute. Weil er selbst keine Katze besitzt, begab er sich auf die Suche. Im Bereich eines Fallrohres einer Dachrinne wurde das Miauen immer lauter. Er demontierte deshalb das Fallrohr der Dachrinne, im Glauben die Katze befreien zu können. Es stellte sich jedoch heraus, dass sich die Katze direkt im Abflussrohr unter der Erde befand. Das Jammern der Katze wurde immer lauter. Deshalb rief der Mann die Feuerwehr aus Baden an.

Diashow Baby-Katze aus Abflussrohr gerettet

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Das Kätzchen floh wegen der lauten Stemmgeräusche immer weiter in das Rohr hinein. Deswegen musste ein Loch in die Erde gegraben werden. Nachdem das Abflussrohr unter der Erde aufgefunden und teilweise freigelegt werden konnte, musste man nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen die Katze ans andere offene Ende des Querrohres, auch mit Futter, anlocken und so eine neue Taktik zur Befreiung des Stubentigers wählen. Im weiteren Verlauf gelang es den Florianis, das Rohr ein wenig aufzubrechen, um mithilfe eines ausziehbaren Messstabes die Katze wieder in den Bereich des freigelegten Fallrohres zu bewegen.


Dazu bedurfte es jedoch mehrerer Versuche. Nach geraumer Zeit gelang dieses dann auch. Die Baby-Katze streckte zwar immer wieder den Kopf neugierig in Richtung Freiheit, verweigerte aber die Befreiung. Kurzerhand entschied man, das Lockmittel (Thunfisch) im Bereich der Öffnung zu deponieren und sich zurückzuziehen. Es dauerte dann auch nicht allzu lange, bis der junge Stubentiger die Flucht lautstark in die Freiheit startete. Nachdem dieser noch von einem Feuerwehrmann kurz ergriffen werden konnte, schaffte der sichtlich unverletzte, nur verschmutze Ausreißer die weitere Flucht im Garten und verschwand kurzerhand in den Gebüschen des Gartens.

Wem der Ausreißer gehört, ist nicht bekannt. Jedenfalls konnten die Günselsdorfer Florianis mit einem guten Gefühl - wieder einmal ein Tier gerettet zu haben - den Einsatz beenden und auf ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Wie der Stubentiger ins Rohr gelangte, kann nur vermutet werden. Es wird wohl die große Neugierde gepaart mit Unachtsamkeit der Grund für die plötzliche Gefangenschaft gewesen sein.

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