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Ein spätes Essen löste Wohnungsbrand aus

Rauchgasvergiftung

Ein spätes Essen löste Wohnungsbrand aus

Am Samstag gegen 22.30 Uhr verspürte ein 52-jähriger Langenzersdorfer noch Hunger und wollte sich ein spätes Abendessen kochen. Er stellte eine Pfanne mit Öl auf den Herd, doch dann übermannte ihn plötzlich der Schlaf.

Öl entzündete sich
Er wachte erst wieder auf, als es zischte und brutzelte. Das Öl hatte sich entzündet, hohe Flammen züngelten bereits bis zur Decke. In seiner Not wollte der Mann den Brand mit Wasser aus dem Gartenschlauch löschen. Dadurch entfachte sich das Feuer erst recht, das heiße Fett spritzte auf die Kücheneinrichtung. Binnen Sekunden stand die ganze Küche in Flammen.

Als die Feuerwehr eintraf qualmte bereits starker Rauch aus dem ersten Stock. Da außer dem 52-Jährigen noch seine 45-jährige Lebensgefährtin in der Wohnung vermutet wurde, kämpfte sich ein Atemschutztrupp durch die brennende Wohnung. Beide Bewohner konnten aus den Flammen befreit werden. Sie wurden mit Rauchgasvergiftungen und schweren Verletzungen in das Krankenhaus Korneuburg eingeliefert.

Erst nach der erfolgreichen Menschenrettung konnten die Florianis mit der Brandbekämpfung beginnen. Die Küche brannte jedoch vollständig aus.

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