Ganz Österreich sucht den Lotto-Star

Rekord-Gewinner

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Ganz Österreich sucht den Lotto-Star

Das ganze Land sucht jetzt den Lotto-Star. Der Spieler oder die Spielerin aus dem Waldviertel hat – wie berichtet – die Rekordsumme von exakt 7.920.342,90 Euro abgeräumt. Es war ein Solosechser, mit nur 3,30 Euro Einsatz – der höchste Gewinn in der 23-jährigen Lotto-Geschichte.

Erst drei Jahre nach der Ziehung verfällt Gewinn
Wer gewonnen hat, ist noch unklar, das Glückskind will bisher anonym bleiben. Denn auch am gestrigen Tag nach der Ziehung hatte sich der/die Glückliche bei den österreichischen Lotterien noch immer nicht gemeldet. Klingt seltsam, ist aber durchaus nichts Ungewöhnliches, wie Lotterien-Sprecherin Gerlinde Wohlauf erklärt: „Das kommt immer wieder vor. Bei ganz großen Gewinnen warten die Gewinner oft, bis der große Rummel wieder vorbei ist.“

Das ganze Waldviertel (230.000 Einwohner, liegt im Nordwesten Niederösterreichs) rätselt jetzt, wer die Mega-Summe eingefahren hat.

Stress ist für den oder die Glückliche derzeit auch nicht angebracht. Der Gewinn verfällt erst, wenn es drei Jahre nach der Ziehung noch immer keinen Kontakt mit den Lotterien gab.

Möglich, dass nie jemand erfährt, wer gewonnen hat
Prinzipiell gilt: Ein Gewinner muss seine wahre Identität nicht lüften, nicht einmal gegenüber den Lotterien. „Uns genügt der Originalbeleg zu den Gewinnzahlen und eine Kontonummer“, so Wohlauf.

Meistens ist es so, dass sich die Gewinner telefonisch melden. „Viele sind beim ersten Anruf noch immer völlig ungläubig und wollen dann, dass wir den Gewinn bestätigen.“

Glückspilz muss jetzt vier Wochen auf Geld warten
Von heute auf morgen wird aber auch beim Lotto niemand Millionär. Es dauert nach der Ziehung vier Wochen, bis das Geld am angegebenen Konto gelandet ist. Genug Zeit, sich über ein Luxus-Leben und den Umgang damit (siehe rechts) Gedanken zu machen.

Davon können jene, die nur eine Zahl am Schein falsch hatten, nur träumen. Insgesamt gab es nämlich bei der Ziehung am Mittwoch 18 (!) Fünfer mit Zusatzzahl. Sie müssen sich jetzt mit bescheidenen 29.000 Euro pro Kopf begnügen

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