Mann (53) von Kugelbombe getötet

Silvester-Unfall in NÖ

Mann (53) von Kugelbombe getötet

Ein defekter Knallkörper hat in der Silvesternacht in Deutsch Wagram (Bezirk Gänserndorf) ein Todesopfer gefordert. Ein 53-Jähriger wollte eine Kugelbombe zünden, die jedoch nicht gleich detonierte.

Als sich der Mann dem Feuerwerkskörper näherte, kam es zur Explosion. Der Mann erlitt tödliche Kopf- und Gesichtsverletzungen, berichtete die NÖ Landespolizeidirektion.

Die Lebensgefährtin des Niederösterreichers und deren Sohn mussten den Unfall mitansehen. Sie werden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Herkunft des Feuerwerkskörpers ist unbekannt. Der Vorfall ereignete sich gegen 18.20 Uhr.

Unfall-Dramen auch in Öberösterreich
Die Silvesterknallerei hat in Oberösterreich in der Nacht auf Mittwoch zwei Schwerverletzte gefordert: In Geinberg (Bezirk Ried) riss ein selbst gebastelter Böller einem 31-jährigen vier Finger der rechten Hand ab. Sie konnten im Spital nicht wieder angenäht werden. In Bad Schallerbach (Bezirk Grieskichen) wurde ein 27-Jähriger von einer Rakete, die verspätet explodierte, im Gesicht getroffen.

Der 31-Jährige zündete kurz nach Mitternacht einen Böller, den sein Bruder aus einer Filmdose und Schwarzpulver gefertigt hatte. Der Sprengkörper detonierte in seiner Hand und riss ihm vier Finger ab. Der Schwerverletzte wurde ins Linzer Unfallkrankenhaus gebracht. Er ist stabil und außer Lebensgefahr, die Finger konnten aber nicht wieder angenäht werden, wie die Polizei unter Berufung auf das Spital mitteilte. Die selbst gebastelten Feuerwerkskörper wurden von der Exekutive sichergestellt.

Raketen flogen 27-Jährigem ins Gesicht
In Bad Schallerbach feuerte ein 27-Jähriger mit Freunden mehrere Sprengkörper ab, darunter auch eine Raketenbatterie. Diese hätte etwa 50 Stück der pyrotechnischen Gegenstände verschießen sollen, es zündeten aber offenbar nicht alle. Als sich der Mann über die vermeintlich leere Batterie beugte, ging noch ein weiterer Knaller los und traf ihn im Gesicht. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Spital eingeliefert.

Das Landesfeuerwehrkommando berichtete dennoch von einer eher ruhigen Silvesternacht in Oberösterreich. Es sei lediglich zu kleineren Vorfällen gekommen, hieß es. In Traun (Bezirk Linz-Land) zündeten ein 27-Jähriger und sein sechsjähriger Sohn ein sogenanntes Bienchen, einen Feuerwerkskörper der Klasse F1. Durch die Drehbewegung des Knallers flog dieser in eine Thujen-Hecke und setzte sie in Brand. Eigene Löschversuche blieben erfolglos, die Feuerwehr machten den Flammen aber rasch den Garaus. In Münzbach (Bezirk Perg) traf ebenfalls ein Feuerwerkskörper eine Hecke in einem Garten. Die Gehölze fingen Feuer, der Hausbesitzer löschte mit dem Wasserschlauch.


 

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