Nach Feuer auf Beamten vier Jahre Freiheitsstrafe

Wegen Einbruchs

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Nach Feuer auf Beamten vier Jahre Freiheitsstrafe

Vier Jahre Freiheitsstrafe und Widerruf der bedingten elf Monate Haft wegen Einbruchs: So lautete am Montag am Landesgericht Korneuburg das Urteil gegen einen 32-jährigen Serben, der am 14. September 2007 im Zuge einer Ausweiskontrolle in Gaweinstal auf zwei Polizisten geschossen hatte.

Staatsanwalt und Angeklagter gaben keine Erklärung ab, der Spruch des Geschworenensenats ist somit nicht rechtskräftig. Die Laienrichter hatten den Mann nicht wegen versuchten Mordes verurteilt, wie es in der Anklage geheißen hatte, sondern wegen schwerer Körperverletzung, versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt und unerlaubten Waffenbesitzes.

Wollte "niemals" auf Polizisten schießen
Laut Anklage hatte der 32-Jährige am 14. September 2007 zwei Schüsse auf die Beamten abgegeben, als diese ihn in Gaweinstal einer Ausweiskontrolle unterziehen wollten. Der Serbe bekannte sich in seinem Prozess "nicht schuldig": Er habe "niemals" auf die Polizisten schießen wollen. Der Angeklagte stellte die Schussabgabe als Folge eines Handgemenges mit den Beamten dar, in dessen Zuge er auf die Knie gedrückt worden sei.

Der 32-Jährige habe in seine Umhängetasche gegriffen, die Waffe gezogen und sofort gefeuert, führte die Staatsanwältin aus. Einem Polizisten gelang es, die waffenführende Hand des Verdächtigen wegzudrücken, die Projektile gingen an den Beamten vorbei. Trotz heftiger Gegenwehr wurde der Mann schließlich überwältigt und festgenommen. Dabei wurden beide Polizisten verletzt

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