ÖSTERREICH-Reporterin wurde vom Täter verjagt

Amstetten

ÖSTERREICH-Reporterin wurde vom Täter verjagt

Amstetten. 22. April, Ybbs-straße 40, keine fünf Minuten von der City entfernt. ÖSTERREICH-Reporterin Andrea Kramer, die zum Haus gefahren war, um bei der Suche nach der zu diesem Zeitpunkt noch als vermisst geltenden Elisabeth zu helfen, erinnert sich: „Ein kleiner Bub öffnete die Türe. Ein liebenswürdiger Bursch, der mich freundlich mit den Worten ‚Griaß di' empfing. Ich fragte nach Josef F. und das Kind rief zu meiner Überraschung nicht nach dem Opa, sondern ‚Papa'.

"Was wollen Sie?"
Wenig später kam ein älterer Mann die Stiegen herunter und ich dachte wieder, das kann doch nicht der Vater des Buben sein. Sodann scheuchte er den Kleinen nach oben: ‚Geh rauf, Bua! – Was wollen Sie?', herrschte mich die hagere Person mit den weißen Haaren und diesem diabolischen, verwirrten Blick an. ‚Ich wollte wegen der Elisabeth fragen.' Kaum war der Name ausgesprochen, drehte der Mann vor mir total durch. Seine Stimme überschlug sich: ‚Ich brauche keine Hilfe, wir helfen uns schon selbst. Und jetzt schleich dich sofort!' Wütend packte er mich an der Hand und drängte mich mit Gewalt von der Haustür weg. Mit einem Knall fiel die Tür ins Schloss. Als ich wegfuhr, stand er im zweiten Stock am Fenster und stierte mir nach.“

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