Kripo musste blasen

Kontrolliert

Kripo musste blasen

Stadtpolizeikommandant Manfred Lindenthaler gilt als „Oberst Gnadenlos“, seit er im Mai des Vorjahres eine Polizistin anzeigte, die im Einsatz mit Blaulicht eine rote Ampel überfahren hatte. Nun wurde er diesem Ruf erneut gerecht: Montagabend führten Beamte der Verkehrspolizei Kontrollen in der Hellbrunner Straße durch – und zwar ausgerechnet direkt vor der Ausfahrt des Parkplatzes des Stadtpolizeikommandos.

Anonymer Hinweis
Lindenthaler bestätigt gegenüber ÖSTERREICH: „Ja, das war meine Veranlassung.“ Zu näheren Details verweist er an Polizeisprecher Anton Schentz. Dieser erklärt: „Die Polizei muss Hinweisen nachgehen, auch wenn sie die eigenen Reihen betreffen.“ Im Klartext: Es gab anonyme Hinweise, wonach im Kriminalreferat der Stadt in der Dienstzeit der eine oder andere Schluck Alkohol getrunken werde. Die Kontrollen ergaben übrigens allesamt 0,0 Promille.

„Feigling“
Gnadenlos sei Lindenthaler nicht, so Schentz: „Er ist nur konsequent.“ Für Polizeigewerkschafter Franz Ellmauthaler ist er hingegen „feige“: „Er hätte als Chef die Dienstaufsicht im Gebäude durchführen müssen.“ Mit den Kontrollen habe Lindenthaler „die Kollegen von der Verkehrsabteilung in eine ungute Situation gebracht“.

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