Paula hinterließ eine Spur der Verwüstung

Helikopter-Reportage

© Johannes Kernmayer

Paula hinterließ eine Spur der Verwüstung

Einen ganzen Sonntag lang stand Österreich im Zeichen von Sturm "Paula". Als sich der Orkan vor einer Woche wieder gelegt hatte, blieb in den Wäldern eine Spur der Verwüstung: Sechs Millionen geknickte Bäume.

Der ÖSTERREICH-Report zeigt die ersten Bilder aus der Luft von den enormen Schäden zwischen Weiz und Packsattel in der Steiermark. Die Waldschäden sind die schwersten, aber nicht die einzigen.

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Naturgewalten
Orkan "Paula" hielt vergangenes Wochenende halb Österreich in Atem. Tausenden Haushalten wurde die Stromversorgung gekappt, Straßen und Eisenbahnlinien wurde blockiert, Häuser und Autos beschädigt.

Sechs Millionen Bäume
Der für die Wälder zuständige Landwirtschaftsminister Josef Pröll schätzt den Schaden auf 6,2 Millionen Erntefestmeter - das sind rund sechs Millionen Bäume. Der gesamte Schaden wird auf 165 Millionen Euro geschätzt. Als Entschädigung sollen 72 Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds des Bundes sowie weitere 5,6 Millionen aus dem Programm "Ländliche Entwicklung" kommen.

Die Steiermark, deren Fläche zu 60 Prozent von Wäldern bedeckt ist, wurde am härtesten getroffen: Eine Waldfläche so groß wie 20.000 Fußballfelder ist zerstört - und damit die Existenz zahlreicher Bauern.

Die Aufräumarbeiten sind voll im Gange. Um den Forst vor Schädlingen zu schützen, muss schnell aufgeräumt werden. Fahrverbote für Holztransporte sollen gelockert, Kontingente für Saisoniers erhöht werden, fordert Pröll. Nur so könne man das Schadholz rasch aus dem Wald bringen.

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