Tourismus macht Verlust

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Tourismus macht Verlust

Innsbruck. Nur Hartgesottene kommen dieser Tage ohne Heizung aus: Keine Frage, von Sommer kann derzeit keine Rede sein. Dies sorgt vor allem auch für tiefe Sorgenfalten bei Touristikern. Laut Anita Heubacher, Sprecherin der Tirol Werbung, tut das „schlechte Wetter“ den in Mode gekommenen kurzfristigen Buchungen keinen guten Dienst.

Guter Start
Dabei war der Start in den Sommer eigentlich gut: Insgesamt gab es im Mai ein Nächtigungsplus von 5,3 Prozent (insgesamt 1,38 Millionen Nächtigungen).

Allerdings sorgt derzeit eine tourismusfeindliche Kombination aus zwei Dingen für lange Gesichter: Tirol-Werbung-Chef Josef Margreiter kennt sie und fügt auch gleich die Konsequenzen dazu: „Das Wetter und die Fußball-WM werden das Ergebnis im Juni drücken.“

Fußball im Fernsehen und nasskaltes Wetter: Da bleibt anscheinend jeder lieber daheim.

Sorgen in Kitz
Auch in Kitzbühel hat Tourismuschef Peter Marko wenig Freude mit dem Regenwetter: „Im Mai haben wir ein Minus von 0,34 Prozent eingefahren“, erzählt er. Auch er ist über die lasche Buchungsflaute nicht erfreut, hofft aber trotzdem auf gleich viele Nächtigungen (430.000) wie im Vorjahr, denn „für den restlichen Sommer ist die Buchungslage gut“.

Angst vor Minus
Im vergangenen Sommer verzeichnete Tirol 18 Millionen Nächtigungen. (scc)

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