Massenschlägerei in Vorarlberg

Mehrere Verletzte

© Niesner

Massenschlägerei in Vorarlberg

Mehrere verletzte Jugendliche und Polizisten sind die Bilanz von zwei Raufhandeln in der Nacht auf Samstag in Hard bei Bregenz, die von mehreren amtsbekannten Jugendlichen ausgelöst worden waren. Unmittelbarer Anlass war, dass einer offenischtlich alkoholisierten Gruppe bei einem Jugendclubbing abgewiesen wurden.

Holzprügel & Metallstangen
Rund 200 Jugendliche hatten an dem bewilligten Clubbing im "Seezentrum" teilgenommen. Die Veranstalter hatten dafür auch eine private Securty-Firma engagiert. Als gegen 22.00 Uhr circa 16 Jugendliche zwischen 17 und 22 Jahren der Eintritt verwehrt wurde, organisierten sie sich bei einer nahe gelegenen Baustelle Holzprügel und Metallstangen und wollten sich mit Gewalt Zugang verschaffen. Dabei gingen sie gegen die Security und mehrere Privatpersonen tätlich vor und zertrümmerten unter anderem die Glasscheibe des Eingangsbereiches.

Die alarmierte Polizei, die mit sieben Doppelpatrouillen anrückte, konnte die Lage unter Kontrolle bringen. Allerdings leisteten die Jugendlichen heftigen Widerstand, wodurch drei Polizisten leicht verletzt wurden. Bei den Rädelsführern handelte es sich um einheimische Harder, die schon mehrfach einschlägig aufgefallen sind: Mit ihnen, so ein ermittelnder Polizeibeamter, gebe es bei Veranstaltungen immer wieder Probleme, vor allem weil auch Alkohol im Spiel sei. Bei drei festgenommenen Burschen verlief ein Alkotest positiv, einer von ihnen hatte einen Wert von 2,1 Promille.

Nächste Prügelei
Drei Stunden später kam es beim Harder Pfadfinderheim zu einer neuerlichen Auseinandersetzung. Mehrere Jugendliche, die bereits beim "Seezentrum" randaliert hatten, trafen hier auf eine andere Clique, die bei einem Fest im Pfadiheim anwesend waren. Auch dieses Mal ging der Polizeieinsatz nicht ohne Blessuren auf beiden Seiten ab, die Polizei musste Pfefferspray einsetzen, um der Lage Herr zu werden.

Insgesamt wurden bei beiden Zwischenfällen vier Burschen vorläufig festgenommen. Wie viele Personen nach Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft angezeigt werden, war am Sonntagvormittag noch offen.

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