Vermisste Skifahrer mussten im Gelände übernachten

Suchaktion

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Vermisste Skifahrer mussten im Gelände übernachten

Zwei vermisste Skifahrer haben am Neujahrstag in Laterns (Bezirk Feldkirch) eine groß angelegte Suchaktion ausgelöst. Die beiden 15 und 16 Jahre alten Burschen konnten zwar noch in der Nacht auf Mittwoch in unwegsamem Gebiet gefunden, aber zunächst nicht geborgen werden. Gemeinsam mit zwei Bergrettern mussten die leicht unterkühlten Jugendlichen daher im Gelände übernachten, informierte die Sicherheitsdirektion. Im Bregenzerwald hatten zwei andere Jugendliche mehr Glück: Sie konnten noch am Abend gefunden und geborgen werden.

Großangelegte Suche
Die beiden Burschen in Laterns waren am Dienstag gegen 16.00 Uhr von der gesicherten Skiroute in ein Tobel eingefahren. Bei der Talfahrt gerieten sie in das Schwarzrüfetobel, dort kamen die beiden nicht mehr weiter. Bergrettung, Skilift-Mitarbeiter, Feuerwehr und ein Hubschrauber machten sich auf die Suche nach den Jugendlichen. Die Abfahrtsspuren führten die Bergrettung gegen 22.35 Uhr zu den erschöpften Skifahrern. Ein Rettungsversuch per Hubschrauber musste gegen 0.40 Uhr abgebrochen werden, es blieb nur die Übernachtung im Gelände. Mittwoch früh gegen 7.30 Uhr konnten die vier Personen schließlich per Seil vom Hubschrauber geborgen werden.

Teenager verständigten per Handy die Eltern
In Egg-Großdorf (Bregenzerwald) lösten am Dienstag eine 16-Jährige und ein 13-Jähriger ebenfalls eine Suchaktion aus. Sie verstiegen sich in steilem Gelände und kamen weder vor noch zurück. Die beiden informierten über Handy ihre Eltern. Gegen 17.30 Uhr wurde eine Suchaktion eingeleitet, die Kinder konnten nach kurzer Zeit gefunden und geborgen werden, so die Polizei.

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