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Rammbock-Bande rast in Elektroladen

In Wien-Meidling haben in der Nacht auf Dienstag vier Männer mit einem Auto als Rammbock einen Einbruch in ein Elektronikgeschäft verübt. Einer der Täter wurde durch zwei Schreckschüsse gestoppt und festgenommen, die drei weiteren sind nach Polizeiangaben flüchtig. Sie sollen auch für ähnliche Fälle vom Wochenende in Niederösterreich verantwortlich zeichnen.

Am Dienstag hatte das Quartett gegen 4.00 Uhr mit einem in Wien gestohlenen Ford Escort die Auslagenscheibe des Geschäfts in der Meidlinger Hauptstraße gerammt. Die Männer stahlen mehrere Geräte, wie die Polizei in einer Aussendung berichtete. Danach flüchteten sie mit dem schwerbeschädigten Auto in die nahegelegene Rosaliagasse. Bei dem dort abgestellten Fahrzeug trafen die Beamten bei einer Sofortfahndung noch auf einen Verdächtigen. Der 46-jährige Rumäne ließ sich nach der Abgabe von zwei Schreckschüssen festnehmen.

Aufgrund des Tathergangs werden mögliche Verbindungen zu ähnlichen Einbrüchen in Niederösterreich geprüft, bestätigte Polizeisprecher Johann Baumschlager in St. Pölten. Mit einem Auto als Rammbock war seinen Angaben zufolge in der Nacht auf Freitag in Pressbaum (Bezirk Wien-Umgebung) ein Drogeriemarkt das Ziel. Der Coup missglückte. In der Nacht auf Sonntag wurde mit dem selben Modus Operandi - per Auto in die Auslagenscheibe - ein Einbruch in einen Drogeriemarkt in Guntramsdorf (Bezirk Mödling) verübt. Laut Baumschlager erbeuteten die Täter teure Parfums und richteten einen Gesamtschaden in sechsstelliger Höhe an.

Das Landeskriminalamt NÖ ermittelt. Die Erhebungen, auch hinsichtlich der drei flüchtigen Beschuldigten, bei denen es sich ebenfalls um Rumänen handeln soll, würden "auf Hochtouren" laufen, betonte Baumschlager.
 

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