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Silvesterpfad: Heute wird Wien zur Festung

Terror-Warnung

Silvesterpfad: Heute wird Wien zur Festung

In New York wird der Times Square heute rund um die Uhr bewacht. Den Grand-Place in Brüssel darf man in der Silvesternacht nur unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen betreten. Die Champs-Élysées in Paris werden von Militärs bewacht. Und Moskau hat die Neujahrsfeierlichkeiten am Roten Platz überhaupt gleich abgesagt. Auch Wien wird heute überdurchschnittlich abgesichert sein. Konkrete Terrorbedrohungen – europäische ISIS-Terroristen sollen Anschläge zu Silvester planen – haben die internationalen Geheimdienste alarmiert:

  • Über 500 Polizisten werden den Silvesterpfad in der Wiener Innenstadt bewachen.
  • Insgesamt sollen tausend Exekutivbeamte – bewaffnete Polizisten, Cobra, WEGA, Streifenpolizei, verdeckte Ermittler und Verfassungsschutz im Einsatz sein.
  • Rucksäcke oder größere Taschen sollen im Stadtkern in der heutigen Silvesternacht kontrolliert werden.

Hubschrauber und Drohnen kontrollieren City

  • Auch Hubschrauber und Drohnen sollen über der Stadt kreisen.
  • Zudem werden Dutzende Polizisten Bahnhöfe und U-Bahn-Stationen kontrollieren.

Vor dem Start der Feierlichkeiten werden auch Sprengstoffexperten nach allfälligen Bomben suchen. Damit die Feierlichkeiten sicher ­ablaufen.

Silvesterpfad-Karte bei ISIS-Mann
Nach dem ­gebürtigen Syrer Abdul fahndet derzeit der deutsche und heimische Verfassungsschutz auf Hochtouren. Er gilt als Terrorverdächtiger Nummer eins: Bei ihm – er ist mittlerweile untergetaucht – fand der deutsche Geheimdienst eine Wien-Karte. Besonders alarmierend: Der Silvesterpfad war darauf minutiös (und richtig) eingezeichnet. Auf der Karte (und am Rand) befanden sich ISIS-Parolen.

„Erhöhte Terrorbedrohung“
Sowohl das deutsche als auch das österreichische Innenministerium gehen –laut schriftlichen Unterlagen – daher von einer „erhöhten Bedrohung insbesondere der Wiener Innenstadt“ aus.

Abdul kam im Herbst – so viel ist gesichert – über die Balkanroute als Flüchtling getarnt nach Österreich. Es ist den Behörden derzeit nicht bekannt, ob er hier oder in Deutschland ist. Beide Länder kooperieren eng, um den Ernstfall zu verhindern.

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