Rechtsradikale bedauern verpassten Sieg Hofers

Ungarn

Rechtsradikale bedauern verpassten Sieg Hofers

Die rechtsradikale ungarische Jobbik-Partei, mit der Norbert Hofer nichts zu tun haben will, bedauert dessen knappe Niederlage bei der Bundespräsidentenwahl. Trotz "Erwartungen und engagierter Arbeit der österreichischen Nationalen" habe er "den Endsieg bei der Bundespräsidentenwahl nicht erringen" können, teilte Jobbik am Montag mit. Hofers Erfolg habe dennoch "historische Bedeutung" für Europa.

Existenzberechtigung für nationale Option
Jobbik wies darauf hin, dass die "politischen Kräfte des 20. Jahrhunderts" bereits in der ersten Wahlrunde ausgeschieden seien. Dies habe den "Anspruch der Österreicher auf einen wahren Wandel gezeigt". Der äußerst geringe Unterschied zwischen Van der Bellen und Hofer zeige, dass die "nationale Option durchaus eine Existenzberechtigung hat". Ein bedeutender Teil der Österreicher sehe in der FPÖ jene Kraft, die das Land führen könne. Jobbik vertraut darauf, dass sie der FPÖ nach dem nächsten Kräftemessen bereits zum Sieg gratulieren kann.

Jobbik zu radikal
Der FPÖ ist die antisemitische und rechtsextreme Partei zu radikal, weswegen sie etwa eine Kooperation im Rahmen einer Fraktion im Europaparlament ablehnt. Hofer selbst begründete seine Ablehnung von Jobbik mit seiner burgenländischen Herkunft und der Tatsache, dass Jobbik offen die Angliederung des in der Donaumonarchie zum ungarischen Machtbereich zählenden Burgenlandes anstrebt.

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