Wirbel um Security-Einsatz am Drogen-Hotspot U6

"War nicht abgesprochen"

Wirbel um Security-Einsatz am Drogen-Hotspot U6

Die Grünen haben am Mittwoch das zuvor von Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ), Polizei und Wiener Linien präsentierte Paket gegen die Drogenszene an der Wiener U6 heftig kritisiert. Vor allem der Einsatz von privaten Securitys gefällt dem Koalitionspartner gar nicht. "Die Maßnahme war nicht mit uns abgesprochen", ärgerte sich der grüne Klubobmann David Ellensohn auf APA-Anfrage.

Grüne kritisieren Security-Einsatz
"In Wien und allen anderen Bundesländern ist die Polizei für Sicherheit zuständig. Das macht Sinn, da die Beamten speziell ausgebildet und auch hinsichtlich der Einhaltung der Menschenrechte geschult sind", so Ellensohn. "Private Sicherheitsdienste sind das nicht. Daher sehen wir die aktuelle Maßnahme überaus skeptisch", betonte er.

Der Klubchef ließ außerdem mit einer deutlichen Forderung aufhorchen. Sollte es im Einsatzzeitraum - er läuft mindestens bis Ende Mai - zu "Übergriffen" durch den privaten Sicherheitsdienst kommen, "muss das Sicherheitsexperiment abgebrochen werden".

Stadtwache gefordert
Weniger überraschend zeigt sich auch die Opposition nicht allzu begeistert von den Maßnahmen. Wiens ÖVP-Chef Gernot Blümel und Sicherheitssprecher Wolfgang Ulm sprachen via Aussendung von einer "mäßig geeigneten Lösung". Die beste Lösung wäre aus Sicht der Stadt-Schwarzen eine Stadtwache. Denn derzeit gebe es einen "Fleckerlteppich" an kommunalen Ordnungsdiensten.
 

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