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Landeschef zwischen zwei Frauen

Countdown zur Salzburg-Wahl

Landeschef zwischen zwei Frauen

Die Umfragen sind nicht schlecht für den ÖVP-Landeshauptmann, ­Rückenwind von Sebastian Kurz bekommt er auch: Schon am Mittwoch wahlkämpfte der Kanzler in Salzburg. Doch mit wem wird Haslauer nach der Wahl regieren? Das ist die Gretchenfrage an der Salzach.

Springt die ÖVP wie erwartet über die 30-%-Marke, könnte sich eine Koalition mit der FPÖ von Marlene Svazek ausgehen. Zudem verkündete Haslauer zuletzt auf oe24.TV, dass er lieber in einer Zweierkoalition regieren würde, als in einer Dreierkonstellation.

Da die Grünen wohl deutlich unter 20 % fallen werden, läge ein Wechsel zu Svazek auf der Hand. Allerdings: Ebenfalls auf oe24.TV zeigte sich Haslauer skeptisch. Dass er mit den lauten Tönen der Blauen nicht so recht mitkann, ist seit Langem bekannt. Im Übrigen kenne er Svazek kaum.

Bliebe eine Koalition mit der SPÖ – oder eben doch mit den Grünen von Astrid Rössler. Haslauer lässt keine Gelegenheit aus, die Zusammenarbeit mit der extrem bürgerlich wirkenden Rössler zu loben. Nur: Dann wäre wieder eine Dreierkoalition nötig. Um eine Mehrheit zu bekommen, müsste man dann die Neos ins Boot ­holen. Es wird spannend. (gü)

Haslauer: "Will lieber Zweier- als eine Dreierkoalition"

oe24-TV: Mit welcher Koalition wollen Sie künftig in Salzburg regieren?

Willfried Haslauer: Das wird die Wahl ergeben. Klar ist nur, dass ich eine Zweierkoalition einer Dreierkonstellation vorziehen würde.

oe24.TV: Ist eine Koalition mit der FPÖ denkbar?

Haslauer: Grundsätzlich ja, ich muss aber sagen, dass ich FPÖ-Spitzenkandidatin Marlene Svazek so gut wie gar nicht kenne. Sie war ja immer in Wien und ist erst seit Kurzem wieder in Salzburg.

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