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Am 31. Dezember müssen wir die Uhren zurückstellen

Am 31. Dezember müssen wir die Uhren zurückstellen - nämlich genau um eine Sekunde. Die wenigsten Menschen werden dies befolgen, aber trotzdem hat diese Kleinigkeit für unser Leben eine große Bedeutung. Etwa für die Betreiber und damit auch Nutzer von Navigationssystemen. Auch Astronomen, die mit hochpräziser Himmelsbeobachtung zu tun haben, sind auf die Schaltsekunde angewiesen.

Alle zwei bis drei Jahre beschließt der internationale Dienst für Erdrotation und Referenzsysteme (IERS) die Einführung einer Schaltsekunde. Diesmal ist es am 31. Dezember um Mitternacht so weit: Auf die Sekunde 23:59:59 folgt 23:59:60 - und erst dann beginnt das neue Jahr mit 0:00:00.

Wieso überhaupt eine Schaltsekunde?
Die Länge des Tages ist an die Rotation der Erde um ihre eigene Achse gekoppelt, und diese wird im Lauf der Zeit immer langsamer. Ab und zu muss man daher eine Zusatzsekunde einführen, damit die offizielle Zeit und die Rotation der Erde nicht immer weiter auseinanderlaufen. Der Grund für die Verlangsamung der Erdrotation ist die Gezeitenkraft des Mondes.

Neben der Gezeitenkraft des Mondes gibt es auch noch andere Effekte, die Einfluss auf die Rotationsgeschwindigkeit der Erde haben - etwa die Gewichtsverlagerung durch das Abschmelzen des Eises an den Polen. Forschungsinstitute auf der ganzen Welt werten die Orientierung der Erde und somit die präzise Tageslänge laufend aus.

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