Anschlag in Jerusalem

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Amoklauf mit Bagger - Tote und Verletzte

Jerusalem - Angst in Jerusalem (Israel): Mehrere Personen warteten beim Campus der "Hebräischen Universität" auf einen Bus, als ein Unbekannter auf seinem Motorrad das Feuer eröffnete. Einige Leute wurden verletzt, unter ihnen ein israelischer Soldat. Der Angreifer konnte unerkannt flüchten. Fahndung läuft.

Schon zu Mittag gab es einen Vorfall: Ein Mann hatte seinen Bagger als Waffe verwendet! Zuerst überfuhr er einen Fußgänger, krachte dann mit der Schaufel des Fahrzeugs auf einen Bus - und kippte ihn um. Dabei gab es weitere Verletzte. Ein Polizist tötete schließlich den Mann, bevor er weiteren Schaden anrichten konnte.

OE24 dokumentiert die Geschehnisse: Mohammed Naif Ja'abis aus Jabel Mukaber war als Arbeiter auf einer Baustelle tätig. Aus bisher unbekannten Gründen schnappte sich der Araber plötzlich einen Bagger und fuhr los.

Der Araber überfuhr einen Passanten

Gegen 13:30 Uhr (Ortszeit) erwischte der Täter, nur 50 Meter nach der Baustelle, mit dem Großgerät einen Spaziergänger (25) und überfuhr ihn. Dann krachte der Araber dann gegen einen Bus. Notruf!

Immer wieder fuhr Ja'abis gegen den Bus von Nabli Abed Alkhay, bis der schließlich umkippte. Polizist Ariel Tuita war nur ein paar Straßen, als er den Vorfall mitbekam, zum Tatort rannte  und den Attentäter erschoss. Ein Augenzeuge: "Ich ging nach draußen. Plötzlich hörte ich einen großen Krach und sah den umgestürzten Bus. Dann vernahm ich zwei oder drei Schüsse und sah wie ein Mann zum Fahrer sprang. Da verstanden wir, dass sie ihn getötet hatten."

Insgesamt wurden fünf weitere Personen verletzt, unter ihnen auch der Busfahrer. Sanitäter brachten die Verletzten in das Hadassah University Hospital.

Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barka, lobte das schnelle Vorgehen der Sicherheitskräfte.

Schon öfter gab es Bagger-Anschläge

In der Vergangenheit hatte es bereits mehrmals Terror-Aktionen mit Baggern gegeben. Im Juli 2008 zum Beispiel starben auf diese Weise drei Israelis. Im Jahr 2009 wurden bei einer ähnlichen Amokfahrt mehrere Ermittler verletzt.

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