USA wollen zu Bin-Laden-Mission schweigen

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USA wollen zu Bin-Laden-Mission schweigen

Nach mehrmaligem Änderungen an der offiziellen Version zur Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden will die US-Regierung vorerst keine weitere Einzelheiten bekanntgeben. "Wir sind noch immer dabei, alle Fakten zu dieser Operation zu sammeln", sagte Barack Obamas Sprecher Jay Carney am Donnerstag vor Journalisten auf dem Flug des Präsidenten nach New York. Das Weiße Haus habe den Ablauf des Einsatzes dargestellt und werde keine weiteren Angaben machen. Eine Gruppe "außergewöhnlicher" US-Soldaten sei in der Nacht in ein fremdes Land geflogen, habe "einwandfrei" die Mission ausgeführt und ein Ziel erreicht, nach dem die USA seit zehn Jahren gestrebt hätten, sagte Carney. Das sei der "übergeordnete Punkt".

Weißes Haus ändert Darstellugn mehrfach
Seit ein Team der Elitetruppe Navy Seals in der Nacht zum Montag Bin Ladens Unterschlupf im Norden Pakistans stürmte, rückte das Weiße Haus mehrfach von seiner offiziellen Darstellung der Kommandoaktion ab. Hatte es zunächst geheißen, Bin Laden habe auf die Soldaten geschossen, erklärte die Regierung später, der El-Kaida-Chef sei unbewaffnet gewesen. Auch habe er seine Ehefrau nicht als menschlichen Schutzschild missbraucht, vielmehr habe sie sich auf die Soldaten gestürzt. Dabei sei sie angeschossen, aber nicht getötet worden, wie es ursprünglich hieß. Unklar bleibt auch der Tod eines erwachsenen Sohnes Bin Ladens, der nicht in allen Versionen bestätigt wird.

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