Clintons E-Mail-Affäre geht in den Showdown

Jetzt muss sie alle veröffentlichen

Clintons E-Mail-Affäre geht in den Showdown

Die restlichen E-Mails, die Hillary Clinton in ihrer Zeit als Außenministerin über einen privaten Server verschickt hat, müssen bis Ende des Monats veröffentlicht werden. Das verfügte ein Gericht in Washington am Donnerstag. Die nächste Tranche ist demnach bis Samstag fällig, weitere müssen bis zum 19., 26. und 29. Februar folgen.

Clinton räumte Fehler ein

Als Außenministerin (2009-2013) hatte Clinton ihren dienstlichen Schriftwechsel über einen privaten Server laufen lassen. Dafür steht sie massiv in der Kritik. Im Dezember 2014 übergab Clinton rund 30.000 E-Mails an das State Department und die Bundespolizei FBI. Insgesamt umfasst das E-Mail-Archiv etwa 55.000 Seiten. Mit der Veröffentlichung der Dokumente begann das Außenministerium im vergangenen Mai. Das FBI ermittelt, ob sie auf dem Server auch vertrauliche Informationen verschickte oder empfing.

Clinton hatte die Nutzung des privaten Servers als Fehler bezeichnet. Die republikanischen Präsidentschaftsbewerber griffen sie dafür massiv im Wahlkampf an.

Wahlschlappe gegen Sanders

Die 68 Jahre alte Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton galt lange als unangefochtene Favoritin bei den Demokraten. Am Dienstag musste sie bei der Vorwahl im US-Staat New Hampshire allerdings eine herbe Niederlage einstecken. Ihr Konkurrent Bernie Sanders lag um mehr als 20 Prozentpunkte vor ihr.

 

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