Dreister Zechpreller:

Offene Rechnung

Dreister Zechpreller: "Kirche zahlt für mich"

Ein deutscher Zechpreller ist zum Albtraum der Restaurant- und Lokalinhaber in Florenz geworden. Der 38-jährige Obdachlose wurde bereits öfters festgenommen, weil er in Lokalen der Innenstadt speist, und dann verschwindet. Fünf Mal in den vergangenen sieben Tagen genoss der 38-Jährige Speisen und Getränke und hinterließ dabei hohe Rechnungen, berichtete die Tageszeitung "Corriere della Sera".

Von der Polizei erwischt, erklärte der Obdachlose mit dem langen Bart, er sei ein Deutscher. Nicht er, sondern Italiener, sollten seine Rechnung zahlen. In einer Bar, in der er sieben Biere und mehrere Toasts für 55 Euro verschlungen hatte, erklärte der Mann einem verblüfftem Kellner, die katholische Kirche würde für ihn zahlen.

Der Mann wurde zwar öfters angezeigt und festgenommen, kam jedoch kurz daraufhin wieder frei. Drei Fremdsprachen spricht der Obdachlose, der zum Schreck der Florentiner Lokalinhaber geworden ist. Vermutet wird, dass er Dutzende Restaurants geprellt haben könnte, berichtete das Blatt. Viele Lokalinhaber hätten keine Klage bei der Polizei erstattet.

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