Beamten-Skandal im Fall Maria

Irreguläre Registrierung

Beamten-Skandal im Fall Maria

Der Fall der mutmaßlich entführten Maria hat in der Athener Stadtverwaltung zu Konsequenzen geführt. Am Montag stellte der Bürgermeister der griechischen Hauptstadt, Jorgos Kaminis, vier leitende Standesbeamte vom Dienst frei. Das Auffinden des Mädchens am Donnerstag hatte große Unregelmäßigkeiten vor allem im Athener Standesamt aufgezeigt, wo das Kind erst in diesem Frühjahr unter Vorlage falscher Papiere angemeldet wurde.

Nachträgliche Registrierung von Geburten "boomt"
Laut Medienberichten stieg die Zahl der nachträglich eingereichten Registrierungen von Geburten seit 2011 in Athen auf das achtfache. Viele Anträge beträfen mehr als ein Kind, oft sei der Vater unbekannt und die meisten Antragsteller kämen aus Gemeinden mit großer Roma-Population. Auch Maria war in einer Roma-Siedlung im mittelgriechischen Farsala entdeckt worden.

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