Syrien

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ISIS-Geisel bei Luftangriff getötet

Eine US-Bürgerin in der Gewalt der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) soll bei einem jordanischen Luftangriff ums Leben gekommen sein. Diese Behauptung sei vom IS am Freitag verbreitet worden, teilte die Institution SITE mit, die Extremisten im Internet beobachtet. Bei dem Luftangriff in Syrien sei das Gebäude zerstört worden, in dem sich die Amerikanerin aufgehalten habe.

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Dieses Foto soll das Gebäude zeigen, in dem sich Kayla Jean Mueller (26) aufgehalten habe; Foto: AFP

Das US-Außenministerium erklärte, der Bericht über den Tod der Frau könne derzeit nicht bestätigt werden. Es gebe keine Beweise, die die Darstellung der IS-Miliz belegten. Reuters konnte die Echtheit des Berichts zunächst nicht überprüfen. Der Islamische Staat hat in den vergangenen Wochen mehrere Geiseln getötet, darunter Amerikaner, Briten und Japaner.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete unterdessen, bei Luftangriffen der Anti-IS-Koalition seien am Freitag östlich und westlich von Raqqa mehr als 30 IS-Leute getötet sowie Militärfahrzeuge und Panzer zerstört worden. Die Angaben der in Großbritannien ansässigen Beobachtungsstelle, die in Syrien über ein dichtes Netz von Informanten verfügt, können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden.

Jordanien: Alle Ziele zerstört
Das jordanische Militär erklärte am Donnerstag, dutzende Kampfflugzeuge hätten Angriffe gestartet und "alle Ziele" seien zerstört worden. Demnach wurden Ausbildungslager sowie Waffen- und Munitionslager der Jihadisten getroffen.

Die Kampfjets seien unbeschädigt von den Einsätzen zurückgekehrt, hieß es. Sicherheitsunterstützung und Hilfe bei der Überwachung erhielten die Jordanier nach Angaben aus Washington von US-Jets.

Kampfflugzeuge griffen Medienberichten zufolge Ziele der Extremisten in der nördlichen Provinz Al-Raqqa an. "Dies ist erst der Anfang. ... Ihr werdet für jedes Haar vom Körper unseres Helden den Preis zahlen", hieß es in der Mitteilung der jordanischen Armee weiter. Die jordanische Armee erklärte, ihre Einsätze so lange fortzusetzen, bis der IS "ausgerottet" sei. Jordanien hatte sich in der Vergangenheit regelmäßig an Luftangriffen auf IS-Stellungen in Syrien beteiligt, die Teil der US-geführten Offensive gegen die Jihadisten im Irak und in Syrien sind.





 

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