Jetzt geht der Krieg erst los

Kachelmann gegen Claudia D.

Jetzt geht der Krieg erst los

„Er belügt, betrügt und manipuliert jeden um sich herum. Er hat kein Schuldbewusstsein“, sagt Claudia D. (38). „Jetzt schalte ich um, von Defensive auf Angriff. Ich werde gegen alle vorgehen, die Lügen über mich verbreitet haben“, meint Jörg Kachelmann (52).

Vor knapp zwei Wochen wurde der Wettermoderator Jörg Kachelmann vor dem Landesgericht Mannheim freigesprochen. Doch: Nach 43-tägiger Marathonverhandlung geht der Krieg zwischen dem ehemaligen Liebespaar jetzt erst richtig los.

Seine Ex-Geliebte, die Radiomoderatorin Claudia D., hatte Kachelmann im März 2010 eine Vergewaltigung vorgeworfen – 132 Tage saß er in Untersuchungshaft. Erstmals spricht nun die 38-Jährige mit der Bunte ausführlich über den Prozess und ihr Leben nach dem Freispruch („Ich habe auch heute noch Selbstmordgedanken“).

Aber auch Kachelmann schießt zurück: „Ich war nicht in der Schweizer Armee, um mich von durchgeknallten deutschen Staatsanwälten fertigmachen zu lassen“, erklärt er in der Schweizer Weltwoche. Er will jetzt mit allen Mitteln um seine Rehabilitation kämpfen und sieht Claudia D. sogar auf der Anklagebank. „Früher oder später werden sich die Gerichte mit ihr befassen.“

Beide sind von „normalem“ Leben noch weit entfernt
Fix ist: Der Prozess um die angebliche Vergewaltigung hat die Leben beider völlig auf den Kopf gestellt. Claudia D. arbeitet zwar wieder, ist aber als Radiomoderatorin selbst noch nicht wieder On-Air. Jörg Kachelmann ist nach eigenen Aussagen wieder „mit Volldampf“ für seine Firma tätig, ob er allerdings je wieder ins Fernsehen zurückkehren wird, ist derzeit noch ungewiss.

Was allerdings klar ist: Beide, Claudia D. und Jörg Kachelmann sehen sich als Opfer: „Man konnte mir alles anhängen“, meint der Wettermann. Claudia D. sagt: „In meinen schlimmsten Träumen hätte ich mir niemals ausmalen können, was auf mich zukommen würde.“

 

 

Am 31. Mai wurde Kachelmann freigesprochen. Jetzt schlägt er in der „Weltwoche“ zurück.

 Über Gerechtigkeit: „Es geht mir um Recht und Gerechtigkeit, vor allem auch darum, andere Männer vor Nachahmungstaten zu schützen, die es sicher schon gibt und von denen es mehr geben wird, wenn den Falschbeschuldigerinnen und Lügnerinnen vor Gericht nichts passiert. Rache und Vergeltung aus Hass hat die Frau geübt, die mich zu Unrecht beschuldigte.“

 Über sein Zurückschlagen: „Als Knastbruder und Falschbeschuldigter vor Gericht war ich wehrlos. Man konnte mir alles anhängen. Mir wurde eine frei erfundene Vergewaltigung angedichtet. Ich werde gegen alle vorgehen, die Lügen über mich verbreitet haben. Nicht mit Wut oder Verbitterung, sondern mit angemessener Entspannung und schweizerischer Gründlichkeit.“

 Über seine Zeit im Gefängnis: „Ich glaube, es ist das Ziel der U-Haft, die Menschen zu brechen. Ich habe mich jeden Tag stärker gefühlt. Ich war nicht in der Schweizer Armee, um mich von durchgeknallten deutschen Staatsanwälten fertig machen zu lassen.“

 Über Claudia D.: „Ich habe keinen Hass gegen die Nebenklägerin. Früher oder später werden sich die Gerichte mit ihr befassen.“

 Über seine Affären: „Ich habe ehrlich gesagt damit gerechnet, dass das Durcheinander in meinem Privatleben irgendwann an die Öffentlichkeit gelangen könnte, wenn eine Frau von der anderen Frau erfährt. Aber die Erfindung einer Straftat lag jenseits meiner Vorstellungskraft. Damit hatte ich nicht gerechnet.“

 Über Vorverurteilungen: „Man kann einen Mann beschuldigen, ohne dafür bestraft zu werden. Sogenannte Opfervereinigungen übernehmen kritiklos alles, was gegen den Mann spricht. Wenn ich mich nicht wehre, wird das, was mir passiert ist, zum Muster für alle durchgeknallten Frauen dieser Welt, die Männern etwas anhängen wollen.“

 Über Gewalt: „Es gab in meinem Leben keine Gewalt gegen andere Menschen, das sind Räubergeschichten blindwütiger Rächerinnen.

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