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Kunstschatz-Liste wird veröffentlicht

München

Kunstschatz-Liste wird veröffentlicht

Cornelius Gurlitt (79) verbarrikadiert sich im Appartement seiner Schwester in München Schwabing. Es liegt direkt neben jener Wohnung, in der 1.406 Meisterwerke entdeckt und beschlagnahmt worden sind (wir berichteten).

Belagerung. Seit die Anschrift des Kunst-Phantoms von französischen Journalisten aufgedeckt worden ist, wird das Haus praktisch rund um die Uhr von Reporter belagert: „Mein Cousin wagt sich nicht mehr aus der Wohnung auf die Straße“, sagt Ekkehart Gurlitt zu ÖSTERREICH: „Die Reporter haben ihm beim Einkaufen aufgelauert.“

Liste. In die Kunst-Affäre schaltet sich nun auch die deutsche Regierung ein. Man werde die Untersuchungen schnell vorantreiben, hieß es, auch werde schon demnächst eine umfassende Liste der Kunstwerke veröffentlicht werden. Damit sollen die umstrittenen Besitzverhältnisse der einmaligen Sammlung rasch geklärt werden.

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