Massengrab mit hunderten ISIS-Opfern entdeckt

Im Irak

Massengrab mit hunderten ISIS-Opfern entdeckt

Im Irak ist nach Angaben von Paramilitärs ein Massengrab mit rund 500 Leichen entdeckt worden. Es befinde sich auf dem Gelände des Badush-Gefängnisses nahe Mosul, teilten die schiitischen Milizionäre der Hashd al-Shaabi (Volksmobilisierungseinheiten) am Samstag mit. Die Menschen seien von der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) ermordet worden.

Die Jihadistenmiliz hatte Mossul im Juni 2014 erobert. Ihr Chef Abu Bakr al-Baghdadi rief damals bei seinem einzigen öffentlichen Auftritt dort das "Kalifat" des IS aus, welches irakische und syrische Gebiete umfasste. Derzeit sind irakische Truppen in Mossul auf dem Vormarsch. Den Ostteil der zweitgrößten irakischen Stadt hatten die irakischen Sicherheitskräfte Ende Jänner eingenommen. Am 19. Februar starteten sie eine Offensive zur Rückeroberung des dichter besiedelten Westteils von Mossul.

Lesen Sie hier: Größtes ISIS-Massengrab aller Zeiten entdeckt

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