Neues Prostitutionsgesetz nimmt erste Hürde

Frankreich

Neues Prostitutionsgesetz nimmt erste Hürde

Die französische Nationalversammlung hat am Mittwoch dem neuen Prostitutionsgesetz zugestimmt, das ein Bußgeld von 1.500 Euro für Kunden vorsieht. Die Abgeordneten stimmten in Paris für den Gesetzentwurf, mit dem zugleich bisherige Strafen für Prostituierte abgeschafft werden. Der Entwurf geht nun in den Senat, das Gremium könnte mit seinen Beratungen allerdings erst in einigen Monaten beginnen.

Der Gesetzentwurf hat die Wellen in Frankreich in den vergangenen Monaten hoch schlagen lassen, auch weil sich Prominente wie die Schauspielerin Catherine Deneuve in die Debatte einmischten. Die regierenden Sozialisten, aber auch Abgeordnete der konservativen Opposition, hoffen mit der Bestrafung von Freiern die Prostitution zurückdrängen zu können. Kritiker wenden dagegen ein, Bußgelder für Kunden würden Prostituierte dazu zwingen, im Verborgenen zu arbeiten, was für sie gefährlicher sei.

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