Pfarrer vergriff sich an Mädchen

Missbrauch

Pfarrer vergriff sich an Mädchen

Die Missbrauchsskandale innerhalb der Katholischen Kirche reißen nicht ab. Ein katholischer Priester aus der nördlichen Oberpfalz ist wegen sexuellen Kindesmissbrauchs verurteilt worden. Der ehemalige Pfarrer aus Erbendorf soll drei Mädchen einer Grundschulklasse im Religionsunterricht unsittlich berührt haben.

Deswegen habe das Amtsgericht Tirschenreuth einen Strafbefehl über eine zehnmonatige Bewährungsstrafe und eine Zahlung von 4000 Euro erlassen, berichtete das Landgericht Weiden am Dienstag. Das Bistum Regensburg teilte mit, dass der Mann nach Bekanntwerden der Vorwürfe im April umgehend beurlaubt worden sei.

Neue Kirchengesetze
Zuletzt hatte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi betont, dass neue Gesetze allein als Antwort auf die Missbrauchskandale in der Kirche nicht ausreichten. Es müsste auch der Wille zur richtigen Ausbildung des Klerus und der Kirchenmitarbeiter sowie zu einer Prävention und einem fachgemäßen Umgang mit den Opfern vorhanden sein.

Der Vatikan hatte vergangene Woche neue Kirchengesetze zur Ahndung sexuellen Missbrauchs veröffentlicht. Die Verjährungsfrist einschlägiger Delikte wurde von zehn auf 20 Jahre nach Erreichen der Volljährigkeit des Opfers verlängert. Besitz, Erwerb und Vertrieb von Kinderpornografie sowie der Missbrauch von geistig Behinderten wurden ausdrücklich als sehr schwerwiegende Straftaten benannt. Zudem können künftig auch Laien in Kirchengerichte berufen werden.

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