Polizei: große Probleme mit Nordafrikanern

Abschlussbericht 2015

Polizei: große Probleme mit Nordafrikanern

Nun liegt der Abschlussbericht des Polizeipräsidiums Köln zur Kriminalität durch Menschen aus dem nordafrikanischen Raum vor. Darin wird deutlich, dass die jungen Männer scheinbar immer brutaler werden: Körperverletzungsdelikte stiegen um 36,8 Prozent an, Angriffe mit gefährlicher Körperverletzung sogar um fast 50 Prozent.

Erschreckende Erkenntnisse
Das Problem der „Nafris“, wie Täter mit nordafrikanischem Hintergrund im Polizeijargon genannt werden, wurde nun auf Papier gebracht und den Innenausschuss-Mitgliedern des nordrhein-westfälischen Landtags vorgelegt. Darin findet sich laut Focus.de eine erschreckende Passage: „Im Jahr 2014 waren die Täter nordafrikanischer Herkunft an 368 Körperverletzungen beteiligt, 2015 waren es 503 Fälle.“ Von 123 auf 184 Taten soll darüber hinaus der Anteil der gefährlichen Körperverletzungen gestiegen sein.

Aber nicht nur in diesem Bereich, sondern auch in allen anderen Deliktfeldern soll es im Jahr 2015 Zunahmen gegeben haben. Es gab um 40 Prozent mehr Raubüberfälle, Taschendiebstähle stiegen um 9,7 Prozent an. Und aus 472 Ladendiebstählen im Jahr 2014 wurden im darauffolgenden Jahr 652. Im dem Focus vorliegenden Bericht heißt es: „Außer Lebensmitteln und alkoholischen Getränken werden bevorzugt teure Kleidung, hochwertiges Parfüm und Kosmetika entwendet. Parfüm und Kosmetika werden vermutlich über Hehler abgesetzt.“

Verdächtige aus Maghreb-Ländern
Marokko, gefolgt von Algerien, Tunesien, Syrien und Libanon: Aus diesen Ländern stammen die Tatverdächtigen, die zu 92,5 Prozent männlich sind. Laut Polizei reisen viele von ihnen für ihre Raubzüge und Übergriffe, wie etwa in der Silvesternacht, aus anderen Städten nach Köln. Ganze 1829 Täter sollen 2015 nicht in der Millionenstadt gemeldet gewesen sein.

Die Situation verschlimmere sich täglich. „So werden fast täglich polizeilich noch nicht bekannte und meist jugendliche Täter nordafrikanischer Herkunft bei Straftaten getroffen, die darüber hinaus in aller Regel auch über keinen ausländerrechtlichen Status verfügen, da sie noch bei keinem Ausländeramt in Deutschland vorstellig wurden“, klagen die Beamten.

Allein reisende junge Männer
Somit war das „Problemklientel“ in der Schreckensnacht am Kölner Hauptbahnhof kein Einzelfall. Ralf Jäger, der Landesinnenminister von Nordrhein-Westfalen beklagte vor kurzem in Düsseldorf, dass das Bundesland aktuell rund 80 Prozent aller marokkanischen und 50 Prozent aller algerischen Asylwerber aufnehmen würde. Darunter wären leider auch viele allein reisende junge Männer, die den Großteil der Straftaten verüben würden.

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