So jubeln die geretteten Bergleute

Bergung

So jubeln die geretteten Bergleute

Endlich, nach 70 Tagen in 620 Meter Tiefe mit großer Luftfeuchtigkeit und saunaähnlichen Temperaturen ohne Tageslicht, bekamen die 33 eingeschlossenen Kumpel kurz vor Mitternacht chilenischer Zeit den ersehnten Besuch "von oben": Rettungsspezialist Manuel Gonzalez erreichte sie mit der einer Rakete ähnelnden Rettungskapsel "Phoenix". "Chi Chi Chi, Le Le Le!" riefen die Männer, dann stieg der 31-jährige Florencio Avalos in die Kapsel.

Grenzenloser Jubel
Wenig später, nach unendlich langen bangen Minuten, oben dann wieder: "Chi Chi Chi, Le Le Le!" - Grenzenloser Jubel, Avalos stieg aus, wurde von Präsident Sebastian Pinera umarmt und beglückwünscht - und dann schnell aus dem Blickfeld der Kameras geführt. Avalos' siebenjähriger Sohn Bairon weinte und wurde von Pineras Frau Cecilia Morel getröstet, der selbst die Tränen in den Augen standen. Avalos wurde nach einer emotionalen Begrüßung mit seiner Frau und seinen Kindern zu einer ersten medizinischen Untersuchung geführt.

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So sehen die geretteten Chile-Kumpel aus

Mittwoch, ein Uhr morgens unserer Zeit. Die Rettung der Chile-Kumpel hat begonnen.

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Der erste Gerettete ist Florencio Avalos, 31.

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Der Vorarbeiter wurde aufgrund seiner Erfahrungen ausgewählt die Vorhut im schwierigen Aufstieg zu meistern.

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Oben angekommen wurde er von Präsident Pinera innig in die Arme geschlossen.

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Um 06:11 ist das zweite Minen-Opfer gerettet: Mario Sepúlveda.

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Der 39-Jährige war der "Sprecher" der Verschütteten.

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Er brachte als Geschenk für die Retter Steine aus der Tiefe mit.

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Um 07:11 unserer Ortszeit ist der dritte Kumpel heil an die der Oberfläche angekommen

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Der 51-jährige Juan Illanes.

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Der Glückliche wird sofort...

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...von Helfern in Empfang genommen.

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08:17: Carlos Mamani, 23, ist der vierte gerettete Chile-Kumpel.

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Der Bolivier ist der einzige Nicht-Chilene unter den Bergarbeitern.

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09:15: Jimmy Sánchez ist frei!

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Der 19-Jährige ist der jüngste der 33 Bergleute.

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10:50 Uhr: Der sechste Bergmann wird mit einem "Chi! Chi! Chi! Le! Le! Le!" empfangen.

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Und sofort schließt Osman Araya, 30, ...

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seine Frau in die Arme.

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11:20: Jose Ojeda atmet zum ersten Mal seit 69 Tagen...

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...wieder frische Luft.

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Der 45-Jährige ist der siebte glücklich Gerettete.

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12:03: Der 8. Kumpel Claudio Yanez Lagos ist in Freiheit!

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Seine Freundin kann es gar nicht mehr erwarten.

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Die Freude ist groß. Claudio umarmt seine Freundin. Jetzt will er sie heiraten.

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12:59: Auch der ölteste Kumpel hat es Geschafft. Bergmann Nummer 9 ist oben. Mario Gomez Heredia.

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Gomez kniet nieder und dankt Gott für seine Rettung.

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13:52: Auch Alex Vega Salazar hat es geschafft. Der 10 Bergmann ist oben.

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Beide Daumen hoch. Alex signalisiert mir geht es gut.

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14:32:Kumpel Nummer 11 ist da. Jorge Galleguillos Orellana.

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Der bolivianische Präsident Evo Morales gratuliert Orellana zu seiner Rettung.

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15:12: Edison Pena Villarrolle hat es geschafft.

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Edison umarmt seine Frau.

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16 Uhr: Kumpel Nummer 13 ist oben.

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Der 14. Bergmann ist frei. Es ist Victor Zamora Bugueno (33) auch genannt der Dichter. Er schrieb 700 Meter unter der Erde mehrere Gedichte

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Victor ist da. Jetzt sind schon 15 Kumpel in Sicherheit.

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Als Kumpel Nummer 16 der 33 in Chile verschütteten Bergleute ist Daniel Herrera Campos sicher an die Oberfläche zurückgekehrt.

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Als Kumpel Nummer 17 der 33 eingeschlossenen Männer kehrte Omar Reygadas Rojas an die Oberfläche zurück.

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Als Kumpel Nummer 18 der in Chile verschütteten Bergleute ist Esteban Rojas Carrizo wieder an die Oberfläche zurückgekehrt.

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Pablo Rojas Villacorta ist als Kumpel Nummer 19 der in Chile verschütteten Bergleute gerettet worden.

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Als Kumpel Nummer 20 ist Darío Segovia Rojo aus dem chilenischen Unglücksbergwerk sicher nach oben geholt worden.

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Johnny Barrios Rojas stieg als 21. Kumpel aus der Rettungskapsel.

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Als Kumpel Nummer 22 der in Chile verschütteten Bergleute ist Samuel Ávalos Acuna sicher an die Oberfläche zurückgekehrt.

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Als Kumpel Nummer 23 zogen die Rettungskräfte am Mittwoch um 17.33 Uhr Ortszeit (22.33 Uhr MESZ) Carlos Bugueno Alfaro aus der schmalen Stahlkapsel.

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Als Kumpel Nummer 24 der insgesamt 33 in Chile verschütteten Bergleute ist Jose Henriquez Gonzalez am Mittwoch wieder sicher aus der Mine aufgefahren.

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Als Kumpel Nummer 25 der insgesamt 33 in Chile verschütteten Bergleute kehrte am Mittwoch Renan Avalos Silva sicher an die Oberfläche zurück.

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Als Kumpel Nummer 26 der insgesamt 33 in Chile verschütteten Bergleute ist Claudio Acuna Cortes sicher an die Oberfläche zurückgekehrt.

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Als Kumpel Nummer 27 der insgesamt 33 in Chile verschütteten Bergleute ist Ex-Fußball-Star Franklin Lobos Ramirez sicher an die Oberfläche zurückgekehrt.

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Als Nummer 28 der insgesamt 33 verschütteten Bergleute kehrte Richard Villarroel Godoy sicher an die Oberfläche zurück.

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Juan Carlos Aguilar Gaete ist als 29. der insgesamt 33 in Chile verschütteten Bergleute aus mehr als 600 Metern Tiefe aus der San-Jose-Mine aufgefahren.

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Als Kumpel Nummer 30 der insgesamt 33 in Chile verschütteten Bergleute ist Raul Bustos Ibanez sicher an die Oberfläche zurückgekehrt.

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Am Mittwoch um 21.02 Uhr Ortszeit (Donnerstag 2.02 Uhr MESZ) entstieg Pedro Cortez Contreras als 31. Kumpel der Phönix-Rettungskapsel.

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Als 32. und damit Vorletzter der 33 in Chile verschütteten Bergleute ist Ariel Ticona Yanez sicher zurück an der Oberfläche.

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Als letzter der 33 eingeschlossenen Bergleute ist in der Nacht auf Donnerstag Schichtführer Luis Urzua mit der Rettungskapsel "Fenix 2" (Phönix) an die Oberfläche gezogen worden.

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Die Bergungsspezialisten gingen schnell wieder an die Arbeit, überprüften die Kapsel, dann stieg der zweite Helfer, der Marinearzt Roberto Rios, ein und fuhr hinab. Auch seine Fahrt in die Tiefe verlief problemlos, unten im Schacht wurden, wie in einem Livestream des chilenischen Fernsehens zu sehen und zu hören war, sachlich und mit großer Ruhe der weitere Verlauf der Bergung besprochen.

Emotionale Rede
Pinera hielt eine emotionale Rede. Er beschrieb, wie schön es sei, Avalos' Söhne ihren Vater begrüßen zu sehen, insbesondere den kleinen Bairon. "Ich sagte Florencio, ich habe nicht oft einen Sohn seinem Vater so viel Liebe zeigen sehen." Weiter sagte der Präsident: "Das hier ist nicht vorbei, bevor alle 33 oben sind. Hoffentlich wird der Geist dieser Bergleute immer mit uns sein. Dieses Land ist zu großen Dingen fähig."

Diashow Chile-Kumpel: Ihre Familien fiebern mit

Chile-Kumpel: Ihre Familien fieber mit

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Held Urzua als letzter
Fest stand, dass Schichtführer Luis Urzua als letzter nach oben geholt werden sollte. Avalos war dessen Stellvertreter und gilt auch als Führungspersönlichkeit. Urzuas Führung soll es zu verdanken sein, dass die Bergleute mit Rationen 17 Tage überlebten, die für 48 Stunden als ausreichend galten. 17 Tage waren die Kumpel völlig von der Außenwelt abgeschnitten, erst danach konnten sie über einen Versorgungsschacht versorgt werden. Inzwischen dauert ihre Leidenszeit 69 Tage. Noch nie waren Menschen so lange Zeit und in so großer Tiefe eingeschlossen und haben das überlebt. Die 33 Bergleute wurden am 5. August verschüttet. "Wir haben geschworen, niemals aufzugeben, und wir haben das gehalten", sagte Pinera vor Beginn der Aktion.

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