Spitzenpolitiker stirbt bei Flugzeug-Crash

Brasilien

Spitzenpolitiker stirbt bei Flugzeug-Crash

Beim Absturz eines Leichtflugzeugs im brasilianischen Santos am Mittwoch der sozialistische Präsidentschaftskandidat Eduardo Campos getötet worden. Das bestätigte am Mittwoch der Präsident der Partei PSB, Carlos Siqueira, im Fernsehsender Globo. Die Kandidatin für das Amt des Vizepräsidentin, Marina Silva, sei dagegen nicht an Bord gewesen, verlautete am Mittwoch aus PBS-Kreisen.

Nach Angaben der Luftwaffe stürzte der Privatjet vom Typ Cessna 560XL in der Stadt Santos im Bundesstaat Sao Paulo aus bisher noch ungeklärten Gründen kurz vor der Landung ab. Es habe mehrere Tote gegeben, noch sei die genaue Anzahl der Opfer aber unklar, teilte die Polizei des Bundesstaates Sao Paulo mit. Demnach erschwerte ein Feuer den Zugang zur Absturzstelle.

Campos war erst Ende Juni von seiner Partei als Kandidat für die Präsidentschafswahl am 5. Oktober nominiert worden. Amtsinhaberin Dilma Rousseff dürfte dabei Umfragen zufolge ihr Amt im zweiten Wahlgang verteidigen. Bei einer Anfang August veröffentlichten Erhebung kam sie auf 38 Prozent, ihr wichtigster Herausforderer Aecio Neves auf 23 Prozent und Campos auf neun Prozent.

Rousseff ordnet Staatstrauer in Brasilien an
Nach dem Flugzeugabsturz im brasilianischen Santos, bei dem der sozialistische Präsidentschaftskandidat Eduardo Campos sowie sechs weitere Menschen getötet wurden, hat Präsidentin Dilma Rousseff eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Ihren eigenen Wahlkampf werde sie während dieser Zeit aussetzen, gab das brasilianische Staatsoberhaupt am Mittwoch bekannt.

"Ganz Brasilien trauert, wir haben einen großen Brasilianer verloren, Eduardo Campos, wir haben einen großen Kameraden verloren", erklärte Rousseff weiter. In Brasilien finden am 5. Oktober Präsidentschaftswahlen statt. Rousseff dürfte dabei Umfragen zufolge ihr Amt im zweiten Wahlgang verteidigen. Bei einer Anfang August veröffentlichten Erhebung kam sie auf 38 Prozent, ihr wichtigster Herausforderer Aecio Neves auf 23 Prozent und Campos auf neun Prozent.

Das Kleinflugzeug des Kandidaten der Sozialistischen Partei Brasiliens (PSB) war am Mittwoch in Rio de Janeiro gestartet. Campos wollte nach Guaruja, die Maschine stürzte aber in der Küstenstadt Santos, rund 60 Kilometer von Sao Paulo entfernt, ab. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschten schlechte Wetterbedingungen.

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