Suspenierter Sarrazin klagt gegen Rauswurf

Deutschland

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Suspenierter Sarrazin klagt gegen Rauswurf

Der suspendierte deutsche Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat Bundespräsident Christian Wulff vor einem „Schauprozess“ gewarnt und mit einer Klage gedroht.

Er gehe davon aus, dass sich Wulff nicht ohne eine Anhörung einem Schnellverfahren anschließen werde, sagte er dem Magazin Focus. Bundespräsident Wulff muss den Rauswurf unterzeichnen.

An die Gründung einer eigenen Partei denke er nicht, bekräftigte Sarrazin, gegen den die SPD ein Parteiausschlussverfahren angestrengt hat. Meinungsumfragen zufolge teilt ein Großteil der Deutschen zentrale Thesen Sarrazins und wirft den Parteien ein Versagen in der Migrationspolitik vor. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) unterstützt Sarrazin sogar offen: „Es wäre falsch, jede Aussage Sarrazins zu verdammen.“

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