Tote bei Himalaya-Rekordversuch

Lawine

Tote bei Himalaya-Rekordversuch

Bei einem Rekordversuch im Himalaya sind zwei Bergsteiger von einer Lawine getötet worden. Das Unglück ereignete sich Mittwochfrüh (Ortszeit) am Achttausender Shisha Pangma. Die Verschütteten, ein Deutscher und ein Italiener, wurden nicht gefunden. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der verstorbenen Teammitglieder", teilte eine Sprecherin des Projekts am Donnerstag mit.

Ein weiterer Bergsteiger wurde bei dem Unglück von der Lawine erfasst, konnte aber gerettet werden. Der Gerettete sei bei Bewusstsein, aber man wisse noch nichts Genaues über dessen Zustand, sagte die Sprecherin. Die Lawine sei etwa 100 Meter unter dem Gipfel abgegangen. Die Opfer seien etwa 600 Höhenmeter über steile Gletscher nach unten gerissen worden.

Rekordversuch

Die insgesamt fünf Bergsteiger wollten eigentlich innerhalb einer Woche zwei Achttausender besteigen und die 170 Kilometer zwischen den Bergen mit dem Mountainbike zurücklegen. Das Team hatte in den Tagen zuvor schon einen Versuch gestartet, den Shisha Pangma zu erklimmen. Dies scheiterte aber an den Schnee- und Wetterverhältnissen. Die Lawinengefahr war zu groß.

Die Überlebenden hätten das Basecamp um Hilfe gebeten, hieß es in einer Mitteilung. Über vier Stunden lang hätten sie versucht, von verschiedenen Seiten in die Lawinenzone zu gelangen. Aber sie mussten aufgeben, da der Zustieg nicht möglich gewesen sei.

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