Waffenruhe um Berg-Karabach gebrochen

Aserbaidschan

Waffenruhe um Berg-Karabach gebrochen

Trotz der Waffenruhe in der Kaukasus-Region Berg-Karabach ist am Donnerstag ein aserbaidschanischer Soldat getötet worden. Der Mann sei gestorben, "als er die nächste Provokation des Feindes entlang der Konfrontationslinie verhindert habe", erklärte das Verteidigungsministerium in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku mit Verweis auf Armenien.

Konflikt eskaliert
Anfang April war der jahrzehntelange Konflikt zwischen Aserbaidschan und der von Armenien unterstützten abtrünnigen Region Berg-Karabach wieder eskaliert. Seitdem wurden auf beiden Seiten mindestens 110 Menschen getötet.

Sporadische Zusammenstöße
Unter russischer Vermittlung wurde eine Waffenruhe ausgehandelt, die am 5. April in Kraft trat. Sie wurde bisher weitgehend eingehalten, bei sporadischen Zusammenstößen waren am Freitag vergangener Woche zwei Menschen getötet worden.

Die mehrheitlich von Armeniern Region hatte sich Anfang der 90er Jahre in einem Bürgerkrieg mit Unterstützung Armeniens von Aserbaidschan abgespalten, zu dem es aber nach wie vor völkerrechtlich gehört.

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