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Westirak: 76 Tote wegen Mangelversorgung

Terrorismus

Westirak: 76 Tote wegen Mangelversorgung

In der von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kontrollierten Stadt Falluja im Westirak sind mindestens 76 Menschen an den Folgen mangelhafter Ernährung und wegen fehlender Medikamente gestorben. 65 Menschen seien ihren Krankheiten erlegen, weil sie nicht mit den notwendigen Arzneien behandelt werden konnten, erklärte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag.

Akuter Mangel
Weitere elf Menschen seien ums Leben gekommen, weil sie durch verdorbene oder ungeeignete Nahrung vergiftet worden seien. In der Stadt herrsche akuter Mangel. Falluja rund 70 Kilometer westlich der Hauptstadt Bagdad ist wichtigste Hochburg der Terrormiliz IS im Westen des Iraks. Die irakische Armee bemüht sich seit Wochen darum, die Stadt wieder einzunehmen. Das UNHCR erklärte, wegen der IS-Kontrolle könnten keine Helfer in die Stadt.

Hunderte Kranke und Kinder
Medizinische Kreise hatten zuvor berichtet, infolge der Blockade seien in den vergangenen Wochen rund 200 Menschen gestorben. Fallujas Gouverneur Saadun al-Shaalan sagte der Deutschen Presse-Agentur, er befürchte den Tod von Hunderten Kranken und Kindern. Lokale Quellen berichteten dem UNHCR zufolge, dass es auf den Märkten außer etwas Gemüse keine Lebensmittel mehr gebe.

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