Russischer Minister

"Wir werden bis zum Euphrat marschieren"

Seit Ende September bombardiert Russland Stellungen des IS sowie mehrerer Rebellen-Gruppen in Syrien und hat damit aktiv in den Bürgerkrieg eingegriffen. Verteidigungsminister Sergei Kuschugetowitsch Schoigu hat nun mit einem Satz über die Dauer des russischen Militäreinsatzes aufhorchen lassen.

Verwirrung
Wie das Medienunternehmen RBC berichtet, soll Schoigu einem Abgeordneten geantwortet haben: „Wir werden bis zum Euphrat marschieren.“ Mit diesem Satz sorgte der Minister in seinem Heimatland für eine Menge Verwirrung.

Der 2000 Kilometer lange Euphrat fließt entspringt nämlich in der Türkei, fließt dann durch Syrien weiter in den Irak, bis er schließlich in den Persischen Golf mündet.  Beobachter gehen nun davon aus, dass Schoigu gemeint hat, die Russen wollen mit ihrem Einsatz die IS-Hauptstadt Raqqa, die ebenfalls am Euphrat liegt, befreien. Der Satz sei daher auch keine neue Drohung in Richtung Türkei.

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