Abenteurer beendet 13-jährige Weltreise

Mit Muskelkraft

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Abenteurer beendet 13-jährige Weltreise

Erschöpft und ausgemergelt von den Strapazen seiner 13 Jahre dauernden Reise hat der britische Abenteurer Jason Lewis am Samstag seine Weltumrundung beendet. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, legte der 40-Jährige in seinem Boot die letzten Meter seiner 74.000 Kilometer langen Reise in der Themse zurück, bevor er unterstützt durch Fans sein Boot über den Nullmeridian in Greenwich trug.

"Das war eine lange Reise"
"Ich bin überwältigt", sagte der Abenteurer dem Fernsehsender Skynews sichtlich außer Atem. "Ich kann es nicht glauben... 13 Jahre! Das war eine lange Reise." In Greenwich hatte Lewis im Juli 1994 seine Weltreise begonnen.

Die Kraft der Muskeln
Die Weltumrundung meisterte Lewis einzig durch die Kraft seiner Muskeln. Mittels Pedalantrieb steuerte er sein acht Meter langes Boot "Moksha" nicht nur durch den Ärmelkanal, sondern auch durch den Atlantischen, den Pazifischen und den Indischen Ozean. Den Landweg legte er zum Teil auf Rollschuhen zurück: teilweise wanderte er oder fuhr auf einem Mountainbike.

An Abenteuern mangelte es dem 40-Jährigen nicht. Im Atlantischen Ozean erlitt er Schiffbruch, in Australien verfolgte ihn ein Krokodil und in Ägypten wurde er der Spionage verdächtigt. Richtig außer Gefecht setzte ihn jedoch nur ein Vorfall: Als ein Auto den Rollschuh fahrenden Lewis in den USA niederriss, brach er sich beide Beine.

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