Hunderte Vermisste nach Brückeneinsturz in Nepal

Zwölf Tote

Hunderte Vermisste nach Brückeneinsturz in Nepal

Beim Einsturz einer überfüllten Hängebrücke mit hunderten Fußgängern sind am Dienstag im Westen Nepals mindestens zwölf Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Mindestens 70 Menschen würden nach dem Kollaps der Brücke über den Fluss Bheri rund 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Kathmandu noch vermisst, teilten die Behörden mit. Rettungskräfte suchten nach ihnen. Unter den Toten seien vier Kinder. Medien berichteten, etwa 200 Menschen sei es gelungen, sich schwimmend in Sicherheit zu bringen.

Nach Angaben der Polizei rissen unter der Belastung durch die Menschenmassen vermutlich die Stahlseile, die die Hängebrücke hielten. Viele der Menschen auf der Brücke, die die Orte Dahachaur und Medhapura miteinander verband, waren auf dem Weg zu einem religiösen Fest in einem Nachbardorf. Die Opfer starben an den Verletzungen, die sie sich beim Sturz zuzogen, oder ertranken im Fluss. Mindestens 32 Menschen wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die Suche nach den Vermissten gestaltete sich nach Einbruch der Dunkelheit schwierig.

Soldaten aus einer nahe gelegenen Kaserne eilten an den Unfallort, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen. Hubschrauber wurden in die Gegend entsandt, um Verletzte in Krankenhäuser zu bringen. Der Behörden kündigten eine Untersuchung des Unfalls an.

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