Gesundheit für Aufschwung.
„Eine aktuelle Studie des King’s College London* zeigt etwas Erstaunliches: Bereits 20 Minuten vor einem Originalkunstwerk können Stresshormone wie Cortisol um rund 22 Prozent gesenkt und entzündliche Prozesse im Körper reduziert werden. Kunst wirkt messbar auf unser Nervensystem und unterstützt die Stressregulation des Körpers.
Gerade im Gesundheitssystem begegnen Menschen häufig Situationen großer Unsicherheit. Wartezimmer in Arztpraxen oder Krankenhäusern sind meist funktional gestaltet, aber selten darauf ausgelegt, Stress zu reduzieren.
Meine Idee für Österreich: ein nationales Programm 'Kunstvoll Gesund AT', das Kunst gezielt in Arztpraxen, Ambulanzen und Spitäler bringt. In Zusammenarbeit mit lokalen Künstler:innen könnten Praxen ihre Wartebereiche bewusst gestalten.
So entstehen Räume, die beruhigen, Orientierung geben und gleichzeitig die heimische Kunstszene stärken.
Eine Investition in Kunst wäre damit auch eine Investition in Gesundheit.“
Brigitta Nemeth – Künstlerin
*Studienquelle: Worrell, C. et al. (2025). The Physiological Impact of Viewing Original Artworks vs. Reprints: A Comparative Study. King’s College London, Institute of Psychiatry, Psychology and Neuroscience.