Private Vorsorge stärken
„Der Staat schießt bereits heute über 30 Milliarden Euro jährlich zu den Pensionen zu – das entspricht einem Viertel des gesamten Bundesbudgets. Und der demografische Wandel verschärft diese Last weiter: Private Vorsorge ist keine Option mehr, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit.
Eigeninitiative braucht jedoch attraktive Rahmenbedingungen. Ein jährlicher Freibetrag auf Kapitalerträge würde Kleinanleger spürbar entlasten und breite Bevölkerungsschichten zur aktiven Beteiligung am Kapitalmarkt motivieren. Ergänzt durch gezielte Finanzbildung in Schulen und Betrieben wächst langfristig das Vorsorgebewusstsein.
Ein KESt-Freibetrag von 1.000 Euro pro Jahr wäre ein klares politisches Signal für Eigenverantwortung – und ein konkreter Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Altersvorsorge für alle Österreicherinnen und Österreicher.“
MMag.a Jirina Egarter, MSc., Hochschullehrende FH Kärnten