Fruchtbare Zukunft.
„Wenn die Politik über zu wenige Geburten spricht, darf sie jene nicht vergessen, die Kinder wollen, aber keine bekommen können. Hohe Kosten, Hürden beim Zugang zu Behandlungen und fehlende Aufklärung zeigen: Unfruchtbarkeit wird hierzulande noch immer nicht als das behandelt, was sie laut WHO ist – eine Krankheit. Dabei betrifft sie in Österreich eine von sechs Personen. Wer höhere Geburtenraten fordert, muss auch Verantwortung für reproduktive Gesundheit übernehmen. Die Aufhebung des Verbots von Social Egg Freezing zeigt, dass Veränderung möglich ist. Doch es braucht mehr: bessere medizinische Versorgung, faire Finanzierung und die Anerkennung reproduktiver Gesundheit als Teil des öffentlichen Gesundheitssystems.“
Christina Fadler, Gründerin „Die Fruchtbar“ – Verein Kinderwunsch Österreich