Nach dem Transfer-Chaos beim FC Bayern München im Vorjahr haben die Sport-Bosse rund um Max Eberl und Christoph Freund heuer andere Pläne. Bisher hat man nur Noel Aseko per Rückkauf-Klausel von Hannover nach München geholt. Weitere Neuverpflichtungen sind bisher nicht unter Dach und Fach.
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Offiziell öffnet das Transferfenster erst in zwei Wochen, dennoch laufen die Planungen bei vielen Vereinen schon auf Hochtouren. So auch beim deutschen Meister. Die Deals mit Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt und Ismael Saibari von PSV Eindhoven stehen kurz vor dem Abschluss.
Für das neue Star-Duo würden die Münchner insgesamt über 100 Millionen Euro ausgeben müssen. Danach ist vorerst Sparen angesagt. Weitere Verpflichtungen von möglichen WM-Entdeckungen sind vorerst an der Säbener Straße nicht geplant.
Sparkurs geht weiter
Hintergrund ist der anhaltende Sparkurs des Vorstandes. Man möchte sowohl bei Spielerverträgen als auch bei Transfers keine überhöhten Summen zahlen. Im Vorjahr bewies man, dass diese Marschroute dennoch funktioniert.
In Deutschland führte kein Weg am Double-Sieger vorbei und auch in der Champions League war das Finale fast zum Greifen nah. In der kommenden Saison möchte man zurück auf den Thron von Europa.
Deshalb sind weitere Transfers dennoch nicht ausgeschlossen. Sollte man Geld durch Verkäufe einnehmen, würde man am Markt wieder aktiv werden. Solange das nicht passiert, tritt man in München allerdings auf die Transfer-Bremse, um dann in der Meisterschaft wieder Vollgas geben zu können.