Innovation von Jaguar Land Rover

3D-Head-up-Display und 3D-Videos ohne Brille

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Britischer Autokonzern sorgt mit zwei 3D-Innovationen für Furore.

Wenige Wochen nachdem der britische Autokonzern Jaguar Land Rover (JLR) ein System vorgestellt hat, das automatisch  die Gemütslage des Fahrers erkennt  und bei Bedarf dabei hilft, den Stresspegel zu senken, gibt es nun die nächste Innovation. Bei dieser kommen Technologien wie Augmented Reality und innovative 3D-Verfahren zum Einsatz. Diese sollen für ein besseres Head-up-Display sowie neue Möglichkeiten der Unterhaltung sorgen.

3D-Head-up-Display und 3D-Videos ohne Brille
© Jaguar Land Rover
× 3D-Head-up-Display und 3D-Videos ohne Brille

3D-Head-up-Displays

Konkret arbeiten die JLR-Ingenieure zusammen mit Forschern der Universität Cambridge u.a. an neuen 3D-Head-up-Displays. Anders als bei den bislang üblichen Systemen, die Informationen in die Windschutzscheibe projizieren, werden Navigationshinweise, Verkehrszeichen oder allgemeine Gefahrenmeldungen wie zum Beispiel eine gesperrte Fahrspur in Echtzeit quasi auf die Fahrbahn „gelegt“. Die dabei zum Einsatz kommende Augmented Reality verstärkt die Tiefenwirkung. Es entsteht ein Reales Bild im Blickfeld des Fahrers mit virtuellen Hinweisen und Orientierungshilfen. Völlig neu ist die Technik jedoch nicht. Beim VW  ID.3  ist nämlich auch ein Augmented-Reality-Head-up-Display an Bord. Dennoch ist die Entwicklung lobenswert. Denn laut aktuellen Studien kann der Einsatz von stereoskopischen 3D-Displays die Reaktionszeiten des Fahrers verkürzen und das Urteilsvermögen während der Fahrt verbessern. Dadurch wird wiederum ein Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet.

3D-Head-up-Display und 3D-Videos ohne Brille
© Jaguar Land Rover
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3D-Videos ohne eigene Displays

Neben dem Head-up-Display bietet sich die 3D-Technologie aber noch für weitere Einsatzgebiete an. So könnten die Passagiere die Technik auch zum Betrachten von 3D-Videos nutzen. Unter Verzicht auf individuelle Bildschirme oder 3D-Shutterbrillen würden Tracking-Systeme für Kopf und Augen die Position des Betrachters ermitteln und so zusätzlich das Betrachten von 3D-Bildern des Infotainmentsystems im freien Raum ermöglichen. So könnte jeder Mitreisende seine eigene und auf seine Sitzposition maßgeschneiderte 3D-Anzeige erhalten. Alle Passagiere könnten also individuell entscheiden, was sie sehen möchten: Reisedetails, touristisch interessante Punkte an der Strecke oder einfach einen Film.

>>>Nachlesen:  Jaguar Land Rover-Technik erkennt Gemütslage

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auto.oe24.at/jaguar

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