Im Retro-Fieber

Fiat bringt den 500 „Edition 1957“

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Sondermodell soll an den allerersten Urahn des Cinquecento erinnern.

Fiat bietet den aktuellen 500er seit einigen Jahren auch in den USA an. Ein echter Verkaufsschlager ist die kleine Knutschkugel im Land der unbegrenzten Möglichkeiten aber nicht. Damit sich das in Zukunft ändert, stellen die Italiener auf der LA Auto Show (ab 20. November) den 500 "Edition 1957" vor. Das auf 500 Exemplare limitierte Sondermodell orientiert sich beim Design stark an den allerersten Cinquecento aus dem Jahre 1957.

Fiat bringt den 500 „Edition 1957“
© Fiat

Hier sieht man, wie groß der kleine Fiat eigentlich geworden ist.

Räder als Highlight
Den „Edition 1957“ bietet Fiat in drei Farben an. Das Dach ist immer weiß lackiert. Absoluter Hingucker sind jedoch die 16 Zoll  Räder, die das legendäre "Era-Wheel-Design" aus dem Startjahr aufnehmen. Darüber hinaus weisen einige Logos auf den Sonderstatus des kleinen Flitzers hin. Im Innenraum geht es schon fast luxuriös zu. Hier verbauen die Italiener ein braunes Ledergestühl samt hellen Ziernähten. Der weiße Armaturenträger nimmt bewusst die Farbe des Daches auf. Das weiße Lederlenkrad sollte man besser nur mit sauberen Händen anfassen.

Fiat bringt den 500 „Edition 1957“
© Fiat

Luxuriöses Cockpit mit viel Leder.

Kostverächter
Als Antrieb kommt ein 1,4-Liter-Multiair-Benziner zum Einsatz, der laut Fiat keine fünf Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Da dürften dann selbst die Amerikaner hellhörig werden. Viele von ihnen fahren mit Autos durch die Gegend, die über fünf Liter Hubraum haben. Wie viel das Sondermodell kosten wird, hat Fiat noch nicht verraten. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass es etwas später auch eine Variante für Europa geben wird.

Noch mehr Infos über Fiat finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fotos: Fiat 500 mit Ferrari-Motor

Fotos des Fiat 500 von Lazzarini Design

Der aus Italien stammende Designer Pierpaolo Lazzarini hat eine Cinquecento-Studie entworfen, die von einem Ferrari-Motor befeuert wird.

Lazzarini setzt bei seinem Projekt auf den 4,5 Liter V8 aus dem aktuellen F458 Italia. Dieser leistet brachiale 570 PS. Ganz so viel will er dem Fiat 500 aber nicht zutrauen. Käufer müssen sich mit "nur" 550 PS zufrieden geben.

Optisch ist der niedliche Chinquecento kaum wieder zu erkennen. So lauert er um satte 30 Zentimeter breiter über dem Asphalt. Auch die Front und das Heck wurden komplett umgestaltet.

Laut den Plänen kann das Triebwerk inklusive Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Differential in den Kleinwagen implementiert werden. Lediglich Hinterachse, Rücksitzbank und Tank müssen weichen.

Wer sich den Über-Cinquecento in die heimische Garage stellen will, muss 440.000 Euro überweisen. Für diese Summe würde man auch zwei F458 Italia bekommen.

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Fotos vom Test des Fiat 500L

Vorne ist die Ähnlichkeit zum 500 am deutlichsten.

Seitlich und von hinten werden die neuen Dimensionen erkennbar. Der 500L bietet viel Platz.

Das neue Modell bietet insgesamt 1.500 mögliche Konfigurationen des Innenraums.

Über den 5-Zoll großen Touchscreen werden viele Funktionen gesteuert.

Highlight: Auf Wunsch wird der 500L zur rollenden Espresso-Maschine - italienischer geht es kaum.

Die Lavazza 500 für Espresso sitzt dabei zwischen den Vordersitzen im Getränkehalter und macht während der Fahrt frischen Kaffee.

Vor dem Ganghebel gibt es die passenden Becherhalter.

Und auch die Türfächer bieten genügend Platz, um den frischen Espresso unterzubringen.

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